Bei Brigitte und Walter

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Biermischgetränke

Es ist eigentlich keine neue Idee, Bier mit Limonade oder Cola zu mischen. In Gaststätten und Biergärten gehören „Radler”, „Russ’n-Maß”, „Alsterwasser” oder „Diesel” zum festen Repertoire. Auch die Berliner Weisse mit einem Schuss Himbeer- oder Waldmeistersirup ist ein klassisches Biermischgetränk. Bedingung war allerdings bis Ende 1992, dass die Mischung „vor den Augen des Gastes” entstehen musste. Erst seit der Änderung des Biersteuergesetzes 1993 ist es den deutschen Brauereien erlaubt, Biermischgetränke direkt herzustellen und abzufüllen. Und viele Brauer setzen mit einem erweiterten Angebot und neuen Produktideen neue Akzente in ihrer Produktpalette: Die modern gestylten, frisch beworbenen und mit viel Innovationsfreude kreierten Biermischgetränke sind gerade für junge Erwachsene eine willkommene und attraktive alkoholarme Abwechslung zu den sogenannten „Soft-Drinks” und deshalb gut geeignet, diese aufgeschlossene, neugierige und anspruchsvolle Zielgruppe auch für Bier zu begeistern.
 

Klassiker für den Sommer

Der „Urvater” aller Biermischgetränke ist sicher das „Radler”, seit jeher ein Sommerhit in den Biergärten. Radler wird aus hellem Bier und Zitronenlimonade im Verhältnis 1:1 gemischt und soll von einem bayerischen Gastwirt aus der Not heraus erfunden worden sein. Der kam eines schönen Sommertages durch den Ansturm vieler Radfahrer mit seinen Biervorräten ins Schleudern und streckte sein Helles kurzerhand mit Limo. Die erfrischende „Radler-Maß” kam an. Eine Variante des „Radler” ist die „Russ‘n-Maß”, die zu gleichen Teilen aus Zitronenlimonade und Weizenbier gemischt wird. Der Legende nach entstand sie in München zur Zeit der Revolution von 1918. Die kommunistischen Anhänger der Räterepublik – vom Volksmund „Russ’n” genannt – trafen sich bevorzugt im Münchener Matthäser-Keller. Sei es, dass die Revolutionäre einen klaren Kopf behalten wollten, oder dass das Weizenbier knapp wurde. Auf jeden Fall soll hier zum ersten Mal die „Russ‘n-Maß” gemischt worden sein.

In Norddeutschland greift man im Sommer gern zum „Alsterwasser”, das aus Pils und Limonade gemixt wird. Und auch die Mischung aus Bier mit Cola, oft „Diesel” genannt, ist bei vielen Konsumenten beliebt. Gerade bei hohen Temperaturen sind sie für Jung und Alt eine willkommene Alternative zu Vollbieren. Der Alkoholgehalt der meisten Biermischgetränke liegt bei rund 2,5 Prozent.
 

Jung und innovativ: Biermischgetränke sind angesag

Die Brauereien kommen den Bedürfnissen vor allem der jungen Verbraucher entgegen und bieten Biermischgetränke in den unterschiedlichsten Varianten an. Dabei setzen sie nicht nur auf traditionell bekannte Mischungen, sondern schaffen zum Teil völlig neue Geschmackserlebnisse. Diese jungen Getränkekreationen sind aus Bier mit Limonade, Fruchtsäften oder Erfrischungsgetränken komponiert und setzen zusätzliche fruchtige Akzente. Probieren Sie es einfach einmal aus! Ob Apfel oder Banane, Kaktusfeiege oder Limone, Himbeere, Waldmeister oder Drachenfrucht, Koffein, Guaraná oder Mineralien – der Phantasie sind fast keine Grenzen gesetzt. Und die Biermischgetränke finden in Szenekneipen und Diskotheken eine hohe Akzeptanz. Für die Brauer bieten die Getränkeinnovationen mit Bier die große Chance, gezielt eine moderne und unkonventionelle Konsumentengruppe anzusprechen und neue Märkte zu erobern.

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Letzte Änderung am 19.11.2017