Bei Brigitte und Walter

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Leichtbier

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Bei normalem Genuss der Leichtbiere ergeben sich Blutalkoholwerte, die deutlich niedriger sind, als es der um 30 Prozent verminderte Alkoholgehalt erwarten lässt. Der Grund: Bei diesen Bieren ist der Alkoholgehalt in eine größere Wasser- und Nährstoffmenge "eingebettet" als beim Vollbier.
 

Kalorienreduzierung allein durch spezielle Brauver

Für die Brauer in der Bundesrepublik ist es selbstverständlich, dass sie auch die leichten Biere nach dem Deutschen Reinheitsgebot herstellen. Leichtbier wird also, ebenso wie alle deutschen Biere, ausschließlich unter Verwendung von Wasser, Gerste, Hopfen, und Hefe gebraut. (Die Hefe wurde 1516 im Rheinheitsgebot nicht gesondert erwähnt, weil Hefesporen aus der Luft die Gärung beeinflussten. Erst später gelang es, Hefe zu züchten und damit auch eine gleichbleibende Qualität des Bieres sicherzustellen.) Bei den speziellen Brauverfahren für die Leichtbiere wird ein großer Teil des aus diesen natürlichen Rohstoffen bei der Gärung entstandenen Alkohols entzogen. Die Bildung von Alkohol kann aber auch während der Gärung vermindert werden. Damit wird auch der Kalorienwert reduziert. Somit enthält Leichtbier bei normaler Vergärung mindestens 30 Prozent weniger Brennwert bzw. Alkohol als im Durchschnitt ein normales Vollbier, wie beispielsweise das in Deutschland am meisten getrunkene Pils, das durchschnittlich etwa 430 Kilokalorien (1.800 kJ) pro Liter aufweist. Zum Vergleich sei daran erinnert, dass beispielsweise ein Liter Weißwein rund 700 Kilokalorien (2.930 kJ) oder ein Liter Traubensaft 740 Kilokalorien (3.096 kJ) enthält.
 

Stammwürze und Alkoholgehalt

Leichtbiere können einen Stammwürzegehalt von sieben bis zwölf Prozent haben. Entweder wird der entstandene Alkohol anschließend reduziert oder aber die Gärung nach speziellen Verfahren auf schonende Weise unterbrochen. Damit wird für das Leichtbier sowohl ein geringer Alkoholgehalt erzielt als auch die Kalorienzahl niedrig gehalten. Am besten mundet Leichtbier bei einer Trinktemperatur von etwa sieben Grad Celsius, also so, wie es aus einem normalen Haushaltskühlschrank entnommen wird.

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Letzte Änderung

Letzte Änderung am 19.11.2017