Bei Brigitte und Walter

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Essen in der Gruppe

Vor dem Eintreten in die Wohnung ist es Bedingung, seine Schuhe auszuziehen. Dafür gibt es zwischen Eingang und Wohnraum einen kleinen Vorraum ("Genkan), in dem man seine Schuhe auf dem Boden neben einander stellt, jedoch so, dass die Schuhspitzen nach außen zeigen.

In Wohnräumen trägt man Hausschuhe. Hingegen im Teeraum, der mit Reisstrohmatten ("Tatami") ausgelegt ist, muss man sich barfuss bewegen. Extra Schuhe für Bad und Toilette sind üblich. Den Gästen werden immer bequemsten Plätze zugewiesen.

Besucher bringen dem Gastgeber kleine Snacks, meist Obst oder Kuchen mit. Diese werden mit beiden Händen verbunden mit einer leichten Verbeugung überreicht und entgegen genommen. Unüblich dagegen ist es, Geschenke in Gegenwart des Gebers zu öffnen.

In traditionell japanisch eingerichteten Räumen sitzt man auf dem Boden. Wenn einem Essen angeboten wird, sollte man erst nach einigem Zögern annehmen. Dies gilt nicht für Erfrischungen.

Beim Essen in einer Gruppe, beendet man die Essensaufnahme, so weit als irgendwie möglich, niemals als Erster. Denn solches würde dem Gastgeber signalisieren, dass man sein Essen kaum zu Schätzen vermag!

Wenn man wirklich satt ist (und die anderen noch nicht), versucht man mit wenigen kleinen Leckerbissen sein Essen "hinaus zu zögern". Man gibt in der Gruppe auf seine Nachbarn Acht, füllt ihre Gläser oder Teeschalen wenn diese leer sind.

Man füllt sich sein eigenes Glas nicht nach, sondern stets das der anderen! Dann füllt der andere auch das eigene Glas (also dein Glas) wieder auf! - "Kampai" ist die Bezeichnung für "Prost"!

Es gilt jedoch als unhöflich, sein eigenes Glas randvoll zu füllen, und danach das Glas des Nachbarn zu füllen. - Daher, wenn man selber nichts mehr trinken möchte, muss man sein Glas voll (gefüllt) lassen.

Wenn eine höher gestellte Persönlichkeit einem Untergebenen das Glas füllt, so gebietet es die Höflichkeit, dass dieser es in einem Zuge leert.
 
 

Brackel

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Letzte Änderung

Letzte Änderung am 19.11.2017