Bei Brigitte und Walter

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Japanischen Gebote

1. In Japan sollte man sich nicht öffentlich schnäuzen, erst recht nicht am Tisch! Daher dazu den Raum verlassen! Lautstark die Nase hoch zu ziehen hingegen, lässt jeden hören, dass man alles unter Kontrolle hat.

2. Eine Mahlzeit wird mit dem Spruch "Itadakimasu" (Ich werde empfangen, bekommen) eröffnet.

3. Zeremonie für korrekte japanische Methode, den Deckel einer Reis-Schüssel zu entfernen:
Reisschüsseldeckel mit rechter Hand abheben. Deckel in die linke Hand wechseln. Jetzt stellt man unterhalb auf der linken Seite der Reisschüssel seine Schale (Teller) und befüllt es mit Reis. Deckel wieder aufsetzen.

Diese Zeremonie wird mit dem Suppeschüsseldeckel und den Essstäbchen wiederholt, bevor man zu Speisen beginnt. Dahinter verbirgt sich, man sollte stets seine Aufmerksamkeit auf die Mahlzeit zentrieren, um so das Essvergnügen zu fördern.

4. Man steckt niemals aus Langeweile (oder warum auch immer) die Stäbchen in seine Reisschale während einer Mahlzeit! Solches ist höchst unwillkommen bei Tisch. Denn dieses wird gewöhnlich nur an den Begräbnissen oder als Antrag Buddhas (Reisschalen die auf den Altar gestellt werden), dann aber bewusst, getan!

Ebenso reicht man nichts von seinen Stäbchen auf die des Tischnachbarn. Denn nach einem anderen buddhistischen Begräbnis-Ritual werden auf jene Weise die Knochen, aus der Asche des Verstorbenen, den Hinterbliebenen mit Stäbchen gereicht.

5. Jede Wurst hat 2 Enden, aber auch die Stäbchen. Man benutzt das obere (dickere) Ende der Stäbchen um bei Bedarf etwas von einer allgemeinen Platte zu nehmen! Von seinem eigenen Teller, Schale etc. isst man wie gewohnt mit dem anderen, dem Spitzen ende der Stäbchen.

Anders als in China bekommt in Japan jeder Tischgast kleine Portionen der Speisen im eigenen Schälchen kredenzt.

6. Lautes, unüberhörbares Schlürfen ist allgemein üblich beim Speisen von Nudeln und beim Trinken von Tee. Zu rülpsen ist jedoch unhöflich! - Warum? Grund: Die Nudeln werden genau wie die Suppe oder Sauce kochend heiß aufgetragen und durch das Schlürfen kühlt man sie ab. Auch soll der Koch es bis in die Küche hören, dass es dem Gast mundet (schlürft man nicht, kommt mit ziemlicher Sicherheit die ängstliche Frage, was man am Essen auszusetzen habe - (so geschehen in einem Ryokan, Nähe Nagoya).

7. Man zeigt mit den Essstäbchen nicht in der Gegend herum oder etwa gar auf jemanden. - Fällt unglücklicher Weise einmal ein Stäbchen zu Boden, so ist dieses nicht einzeln auswechseln, sondern stets paarweise! Zudem verheißt solches Missgeschick unvermeidliches Pech im Aberglauben.

8. Man sollte niemals mehr als 2 Bissen aus der Schale speisen, ohne dazwischen eine Stäbchenportion Reis zu essen. Das dient der Sättigung sowie kommen dadurch bestimmte Aromen in der Speise erst zur Entfaltung.
 
 

Brackel

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Letzte Änderung

Letzte Änderung am 19.11.2017