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Kaffeesatz - Rohstoff mit Potenzial

Rohstoff mit Potenzial

Täglich landet Kaffeesatz im Bio-Müll. Dabei steckt in dem Rohstoff noch viel Potenzial. Wie können wir es nutzen?
 
Forscher wissen, dass in den Resten von Kaffeepulver eine Menge Energie steckt. Ideen für die Wiederverwertung gibt es auch.
 
Quelle: Die grüne Seite - "essen & trinken"
 

Alternative zum pflanzlichem Bio-Diesel

Problem: Ein wertvoller Rohstoff landet im Müll 
Eine Tasse Kaffee am Morgen, nach dem Essen und zwischendurch als genussvolles Aufputschmittel - ein globales und lieb gewonnenes Ritual. Dabei denken wohl die wenigsten an das, was nach dem Brühen übrig bleibt: den Kaffeesatz.
 
Kaffee ist weltweit eines der wichtigsten Agrarhandelsgüter, laut dem "Kaffeereport" von 2017 trinkt jeder Deutsche rund 2,5 Tassen Kaffee am Tag, im Getränk bleiben etwa 0,2 Prozent Kaffeepulver, die restlichen 99,8 sind pflanzlicher Rohstoff - insgesamt rund 20 Millionen Tonnen im Jahr. Der kann zwar verrotten, doch bei so einer gigantischen Menge auch sinnvoll wieder verwertet werden, zumal in dem vermeintlichen Bio-Abfall auch Energie steckt.
 
So haben Wissenschaftler von der Hochschule Weihenstephan-Triesdorf und von der Lancaster University in England ein Verfahren entwickelt, aus dem Kaffeesatz Kaffeeöl zu extrahieren und dieses in Bio-Diesel umzuwandeln. Der wiederum wäre eine Alternative zum Anbau von Ölpflanzen wie Raps, dessen Anbaufläche stattdessen für Lebensmittel genutzt werden könnte.
 

Brennt Prima

Idee 1: Heizstoff 
Einfach nur pressen und fertig ist der grüne Brennstoff? So einfach scheint tatsächlich das Geheimnis von "Bio-Bean" zu sein.
 
Die Kaffee-Recycling-Firma aus Cambridge in England verarbeitet den Kaffeesatz von großen Kaffee-Ketten wie Starbucks in und um London zu Pellets und Briketts. Die können wie Holz in nahezu jedem Ofen privater Haushalte rückstandslos verbrannt werden.
 
Laut "Bio-Beans" besitzen die Kaffeebriketts sogar einen höheren Brennwert. Nur eines geht nicht: getrockneten Kaffeesatz als Pulver zu verbrennen - es könnte zu einer Verpuffung kommen.
 
 

Tassen aus Kaffee

Idee 2: Upcycling 
Eigentlich ziemlich naheliegend, dass der Produktdesigner Julian Lechner ausgerechnet bei einer Tasse Espresso auf die Idee kam, aus Kaffeesatz buchstäblich Kaffeetassen zu entwickeln.
 
Das Rohmaterial liefern Gastronomen aus der Berliner Umgebung. Recycelbare Biopolymere stabilisieren das Pulver. Sogar so sehr, dass sie problemlos in die Spülmaschine wandern können. Die Tassen fühlen sich an wie abgeschliffenes Holz, verströmen einen leichten Kaffeeduft - und es scheint, als würde sich das Aroma des frischen Kaffees dadurch noch einmal intensivieren.
 
 

Blumentöpfe aus Kaffeesatz

Idee 3: Blumentöpfe 
Es gibt noch weitere innovative Konzepte, den vermeintlichen Abfall als Rohstoff weiterzuverarbeiten: So hat der Designer Sanam Viseux Blumentöpfe aus Kaffeesatz entworfen.
 
Die Töpfe bestehen hauptsächlich aus Kaffesatz und natürlichen Wachsen. Weil Coffein auch Pflanzenschädlinge abwehrt, werden Pflanzen, die in diesen Töpfen wachsen nicht nur mit Nährstoffen beliefert, sondern auch vor Schädlingen wie z.B. Fadenwürmern geschützt.
 
 

Brackel

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Letzte Änderung

Letzte Änderung am 19.11.2017