Bei Brigitte und Walter

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Kaffeesorten

Arabica

hat einen Weltmarktanteil von ungefähr 60% des produzierten Kaffees. Diese Bohnensorte, die nur die Hälfte des Koffeins im Vergleich zur Robusta-Bohne enthält, ist vor allem wegen ihres Aromas beliebt und berühmt geworden.

Der Geschmack ist in der Regel leicht süßlich, die Bohnen selbst enthalten im Vergleich zu anderen Sorten relativ wenig Säure und Koffein. Natürlich gibt es zahlreiche Ab- und Unterarten, die für spezielle handelsübliche Marken individuell gemischt werden.

Zu den reinen Sorten, die als besonders edel gelten, zählt zum Beispiel der „Blue Montain Coffee“ aus Jamaika: Er wächst dort auf besonders fruchtbarem Vulkanboden, hat ein volles Aroma und schmeckt dabei doch weich und mild – und ist entsprechend teuer. Ähnliches gilt für den hawaiianischen Kona-Kaffee. Er hat einen leicht nussigen Geschmack, eine leichte Säure und wird ebenfalls auf Vulkanboden angebaut: an den Hängen des Mauna Loa im westlichen Kona-Distrikt auf Hawaii.
 
Im Gegensatz zu Robusta-Bohnen sind Arabicas deutlich größer und ovaler in der Form. Der mittige Spalt hat, je nach Herkunft ,eine mehr oder weniger erkennbare S-Form. Der Säure- und Koffeingehalt (1,1-1,7%) ist niedrig, was den Kaffee äußerst verträglich und magenmild macht.
 

Robusta

hat ca. 36% Anteil an der Weltproduktion. Optisch unterscheidet sich diese Bohnensorte durch einen geraden Einschnitt in der Bohne von der Arabica mit gewelltem Einschnitt.
 
Von den Farmern wird diese Sorte vor allem wegen ihrer Widerstandsfähigkeit gegenüber Kälte und Luftfeuchtigkeit, ihrer kürzeren Reifungszeit (gegenüber der Arabica) und dem höheren Ertrag geschätzt. Sie stellt aber hohe Anforderungen an Klima, Boden und Pflege und gedeiht fast ausschließlich in hochgelegenen Anbaugebieten zwischen 900 und 1.800 Metern über dem Meeresspiegel.

Dafür enthält die Robusta-Bohne aber auch doppelt so viel Koffein als Arabica und hat einen höheren Säureanteil, was auch den Geschmack erklärt. Robusta gilt als kräftig-würzig, mit dominanter Säure und rauchigem Unterton. Deshalb wird er vor allem in starken Espressomischungen gerne verwendet.
 

Excelsa

gilt als Bohnenrarität, wurde 1904 am Tschadsee gefunden. Hat von allen Bohnensorten den kräftigsten Wuchs. Vor allem die Fähigkeit, auf trockenerem Boden gut zu gedeihen und auch in regenarmen Jahren einen befriedigenden Ertrag zu erwirtschaften, zeichnet sie aus. Dennoch nur ca. 1% Anteil an der Weltproduktion.
 

Stenophylla

Die besonders kleinblättrige Pflanze aus Westafrika (Guinea und Sierra Leone) kann in bis zu 700 m Seehöhe angepflanzt werden. In Sierra Leone wird mit dieser Sorte der bekannte "Highland Coffee" hergestellt. Die Bohnen sind rund und groß, die Früchte werden bei der Reifung schwarz.
 

Kopi Luwak

Als seltenste Kaffeesorte der Welt gilt der indonesische Kopi Luwak: Schleichkatzen fressen Kaffeekirschen und scheiden Bohnen aus, deren Geschmackseigenschaften sich durch Fermentation im Darm der Tiere verändert haben.
 

Espresso

Setzt sich aus verschiedenen Arabica-Sorten und einem kleineren Anteil Robusta-Bohnen zusammen.

Der typische Espresso- Geschmack entsteht aber vor allem durch das besonders intensive Röstverfahren der Bohnen – deshalb enthält Espresso übrigens auch sehr viel weniger Koffein als andere Sorten.

Espresso darf nicht zu fein gemahlen werden, weil sonst das Wasser in der Kanne zu langsam durch das Pulver gepresst wird und der Kaffee dann bitter schmeckt.
 

Mokka

Kommt meistens aus dem Jemen und Äthiopien; die Stadt Al Mukah im Jemen gab ihm auch seinen Namen.

Als Mokka bezeichnet man auch einen Zubereitungsart eines besonders starken Kaffees. Dabei nimmt man etwa die doppelte Menge, also 14 bis 16 Gramm für eine Tasse.

Typisch ist die kräftige Röstung, die jene des Espresso noch übersteigt. Die Bohnen werden schließlich staubfein gemahlen und das entstandene Pulver in der Stielkanne drei Mal aufgekocht. Serviert wird dieser Kaffee in kleinen Tassen. Er zeichnet sich durch ein intensiv würzig-schokoladiges Arome und dicken Kaffeesatz aus.
 

Wiener Mischung

Im Grunde handelt es sich hier auch wieder um eine Arabica- Mischung – allerdings werden die Bohnen etwas dunkler als für normalen Kaffee geröstet, aber noch etwas heller als für Espresso. Das ergibt dann die typische „Wiener Mischung“, international auch als „Vienna Roast“ bekannt.

Eine Variante ist die Röstung zusammen mit Zucker, die dann ein wenig nach Karamel schmeckt und vor allem als „Wiener Melange“ im Umlauf ist.

Weitere Informationen auch bei: Kaffeesorten
 

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Letzte Änderung

Letzte Änderung am 19.11.2017