Bei Brigitte und Walter

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Strom sparen beim Kochen

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(Foto/Abb.: Hausgeräte+/AEG)

Geld und Strom sparen beim Kochen ist eigentlich ganz einfach. Denn zum Kochen braucht man nicht nur Lebensmittel, sondern auch eine Menge Energie für Ofen, Kühlschrank, Geschirrspüler & Co.

Hier erfahren Sie, wie Sie mit ganz einfachen Tricks den Stromverbrauch in der Küche um bis zu 50% senken können. So bleibt mehr Geld für gute Lebensmittel oder den längst fälligen Restaurantbesuch beim Sternekoch übrig. Und die Umwelt freut sich auch.

Quelle: das Kochrezept.de
 

Stromverbrauch im Haushalt

Die Energieversorger haben es schon angekündigt: Der Strom wird teurer. Sie nehmen schon Energiesparlampen und vermeiden den Stand-by-Betrieb bei TV, Computer & Co.? Außerdem heizen Sie nicht mehr so warm wie früher und geben sich mit 20 Grad Celsius Zimmertemperatur zufrieden? Aber haben Sie auch schon einmal an das Thema Strom sparen in der Küche gedacht? Immerhin verbrauchen wir 16 % unseres Stroms für Kühlen und Gefrieren und noch einmal 8% fürs Kochen – das ist insgesamt fast ein Viertel des gesamten Stromverbrauchs. Deshalb gibt es hier ganz einfache Tipps zum Strom sparen in der Küche.

Zur Info: Für die anderen Bereiche im Haushalt werden verbraucht: 15% des Stroms fürs Heizen, 11 % fürs Warmwasser, 10 % fürs Waschen und Trocknen, 8% für Licht und 32% für Unterhaltungselektronik, Kleingeräte und Sonstiges.

Quelle: BDEW, Berlin, 2006
 

Strom sparen bei Haushaltsgeräten

Allgemein gilt: Achten Sie bei einem Neukauf von Haushaltsgeräten unbedingt auf das EU-Energie-Label. Energieeffiziente Geräte (A-Geräte) mögen zwar auf den ersten Blick teurer sein, aber bei einem niedrigen Strom-Verbrauch haben Sie die Kosten schnell wieder drin.
 

Kühlschrank & Gefriergeräte

  • Kühlgeräte nicht neben Heizung, Herd oder Geschirrspülmaschine stellen. Direkte Sonneineinstrahlung ebenfalls vermeiden.
  • Stellen Sie die Temperatur nicht zu niedrig ein. Fünf statt drei Grad sparen rund 15% Energie. 18 Grad minus sind im Gefrierfach außerdem völlig ausreichend.
  • Lassen Sie heiße Gerichte abkühlen, bevor Sie sie in den Kühlschrank geben.
  • Lebensmittel luftdicht verpacken, denn geben Sie ihre Feuchtigkeit an den Kühlschrank ab, bildet der Reif, die Kühlleistung verringert sich und der Stromverbrauch steigt.
  • Kühlschranktür nicht häufig unnötig lange offen stehen lassen. Türdichtungen regelmäßig kontrollieren.
  • Vor dem Urlaub, wenn möglich, Reste aufbrauchen und den Kühlschrank ausschalten.
  • Regelmäßig die Eisschicht im Gefrierfach abtauen lassen – mit einer dicken Reifschicht frisst der Kühlschrank bis zu 20% mehr Strom.
  • Zusätzliche Gefriergeräte besser im kühlen Keller aufstellen. Eine Absenkung der Raumtemperatur um 1 Grad spart schon 6 % Strom.
  • Lüftungsschlitze immer frei halten. Kommt es zum Wärmestau, werden bis zu 10% mehr Strom verbraucht.

 

Strom sparen beim Geschirrspüler

  • Allgemein gilt: Geschirr spülen mit der Hand verbraucht 50 % mehr Energie als die Geschirrspülmaschine. Das gilt aber nur bei großen Maschinen mit 60 Zentimetern Breite und einem Fassungsvermögen ab 12 Maßgedecken.
  • Maschine vor dem Spülen immer voll beladen.
  • Sparprogramme (spülen bei niedriger Temperatur und kürzerer Zeit) bei geringer Geschirr-Beschmutzung wählen – das spart rund ein Viertel der Energie.
  • Spülen Sie das Geschirr nicht vorher mit Wasser ab, entfernen Sie nur grobe Reste mechanisch.
  • Reinigungsmittel mäßig verwenden schont außerdem die Umwelt.

 

Energie sparen beim Herd

  • Kochplatten aus Glaskeramik arbeiten 10 – 20 % effizienter als gusseiserne Platten. Am sparsamsten sind Induktionskochfelder, da die Wärme direkt im Topf gebildet wird.
  • Der ideale Topf ist ein bisschen größer als die Herdplatte. Ist der Topf etwa zwei Zentimeter kleiner als die Platte, gehen 30 Prozent Energie verloren.
  • Töpfe und Pfannen sollten eben sein, sonst kann das Kochen bis zu 40% länger dauern. Dunkles und schweres Kochgeschirr nimmt dabei die Hitze besser auf und leitet sie gut weiter.
  • Immer einen gut passenden Deckel beim Kochen auf den Topf legen. So kann nicht unnötig Energie „verdampfen“.
  • Wenig Wasser zum Kochen nehmen, es reicht meist, wenn das Lebensmittel mit Wasser bedeckt ist.
  • Zum Ankochen die höchste Stufe wählen, dann zurückschalten. Man kann die Platte auch vor Garende abschalten und die Nachwärme der Herdplatten nutzen. Sie eignet sich auch gut zum Aufwärmen von Gerichten.
  • Ein Schnellkochtopf kann bei lange garenden Gerichten, wie zum Beispiel Gulasch, Hülsenfrüchten und Hühnersuppe bis zu zwei Dritteln der Kochzeit und 40-60% Strom sparen.

 

Tipps für den Backofen

  • Der Backofen braucht viel mehr Energie als die Herdplatten. Deshalb soviel wie möglich auf dem Herd zubereiten.
  • Vorheizen ist meist gar nicht nötig (Ausnahmen: flaches Gebäck, wie Biskuitteig). Dadurch verlängert sich die Garzeit zwar etwas, ist aber trotzdem um 20% sparsamer.
  • Bei Zubereitungszeiten im Ofen ab 40 Minuten den Ofen 10 Minuten vor Ende der Garzeit ausschalten – die Nachwärme reicht zum fertig Garen aus.
  • Mit Umluft kann man mit niedrigeren Temperaturen backen und braten und gleichzeitig auf mehreren Ebenen garen (zum Beispiel bei Pizza und Plätzchen).
  • Die Backofentür immer nur kurz öffnen und nur, wenn es unbedingt nötig ist.
  • Wollen Sie nur einige Brötchen aufbacken: Nutzen Sie den Toaster.

 

Toaster, Wasserkocher & Co.

  • Wer Brötchen mit dem Aufsatz des Toasters aufbackt, statt im Backofen, kann bis zu 70% Energie sparen.
  • Eierkocher brauchen nur halb soviel Energie wie der Topf mit Eiern auf der Herdplatte.
  • Wasser für Tee & Co. mit einem Wasserkocher zum Kochen bringen. Das spart bei einem Liter bis zu einem Drittel an Strom.
  • Füllen Sie fertigen Kaffee der Filtermaschine in die Thermoskanne und nutzen Sie nicht die Warmhalteplatte.

 

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Letzte Änderung

Letzte Änderung am 19.11.2017