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Koriander

Koriander

Koriander

Indische Currypulver wären ohne ihn undenkbar, arabische Gewürzmischungen ebenso. In Deutschland ist er vor allem als Brot- und Lebkuchengewürz bekannt.

Tipp: Körner vor dem Mahlen ohne Fett leicht anrösten

Koriander gehört zu der Familie der Doldenblütler und ist ein sehr altes Gewürz, da es bereits im Alten Testament (2. Buch Moses) erwähnt wurde. Auch in den Gräbern der Pharaonen fand man Koriandersamen und die Griechen und die Römer, die den Koriander nach Mitteleuropa brachten, würzten ihren Wein mit dem Gewürz.

Ursprünglich stammte Koriander aus Vorderasien, verbreitete sich jedoch schnell über den gesamten Mittelmeerraum. Im Mittelalter galt Koriander als Aphrodisiakum und wurde auch zur Bekämpfung von Flöhen und Läusen angewendet.

In der Küche findet Koriander als Gewürz vielfältige Verwendungsmöglichkeiten. In Europa wird meist nur der Samen des Gewürzes verwendet, während in der asiatischen und südamerikanischen Küche hauptsächlich das Kraut Verwendung findet. So etwa in mexikanischen Salsas und Guacamole, in indischen Currys und Chutneys. Auch in asiatischen Suppen und anderen fernöstlichen Gerichten wird der frische Koriander gerne und auch häufig verwendet.

Wirkungsweise:
Koriander hat einen hohen Anteil ätherischer Öle und hilft daher bei Magen- und Darmstörungen und wirkt außerdem Nervenberuhigend. Ferner regt das Gewürz die Darmtätigkeit an, wodurch Darmkrämpfe gelöst werden können. Koriander ist also blähungstreibend und stärk dabei den Magen. Aus diesem
Grund ist Koriander in vielen Medikamenten gegen Magen- und Darmstörungen enthalten. Zudem kann aus den Samen des Gewürzes ein Tee gegen Verdauungsbeschwerden zubereitet werden.

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