Meerrettich

Meerrettich
Beissend scharf ist das weiße Fleisch der Wurzel. Traditionell genießt man es zu Roastbeef, Sied- und Räucherfleisch, es passt auch zu Kartoffelsalat, Apfel, fettem Fisch.
Tipp: Mit Zitronensaft beträufeln, so bleibt der Abrieb weiß
Insbesondere in den Meerrettichanbaugebieten gehören Gerichte mit Meerrettich zum Alltag. Die Meerrettichwurzel ist in unverarbeitetem Zustand geruchlos. Wird die Wurzel geschnitten oder gerieben, verströmt sie einen stechenden und zu Tränen reizenden Geruch.
Die Soßen werden kalt hergerichtet, denn bei Erwärmung gehen das Aroma und die Wirkstoffe verloren. Der scharfe Geschmack kann durch geriebenen Apfel, Sahne, Joghurt oder Fleischbrühe gemildert werden. In Skandinavien mit Preiselbeeren gemischt zu Wild.
Wirkungsweise:
Stark entzündungshemmend, hautreizend, mildert Hustenreiz, harntreibend.
Als Umschlag zu verwenden bei Gicht, Rheuma, Ischias.
Ein uraltes Rezept bei Erkältungen: einen dicken Rettich aushöhlen, Loch mit Honig füllen, einige Stunden warm stehen lassen. Löffelweise auf der Zunge zergehen lassen.
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