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Mohn

Mohn

Als Füllung oder Belag landet er in Deutschland meist in und auf Gebäck wie Strudel oder Brötchen. In anderen Ländern würzt man mit ihm auch Nudeln oder Gemüse.

Besonders in der israelischen Küche wird Mohn häufig verwendet.
Zu Kuchen und Gebäck, Soßen und als Gewürz mit Nudeln oder Reis. (Aber immer nur sofort verbrauchbare Mengen mahlen, weil der hohe Fettanteil Mohn schnell ranzig werden lässt.)

Tipp: Von Hand gemahlen entfaltet er sein Aroma besser.

Mohn ist eine alte europäische Kulturpflanze, die bereits von dem sagenhaften griechischen Dichter Homer erwähnt wird. In der Antike lag die Hauptbedeutung des Mohns in den aus seinem Samen gepressten Öl.

In der mittelalterlichen Medizin Europas geriet der Mohn jedoch in Vergessenheit, auch weil Schmerzmittel auf religiösen Widerstand stießen. Mohn als Genuss- und Suchtgift ist im Westen eine sehr junge Entwicklung. Der Milchsaft der unreifen Kapsel enthält das berauschende Opium, das ab dem 17. Jhdt. von den Chinesen exzessiv gebraucht wurden.
Auch die Mohammedaner - denen Alkohol untersagt ist - genossen die Droge.

Über das osmanische Reich kamen die orientalischen Rezepte auch nach Osteuropa (Bulgarien, Ungarn) und zuletzt zur Zeit der österreichisch-ungarischen Monarchie nach Österreich. Süße Speisen ("Mehlspeisen"), die manchmal auch als Hauptgericht genossen werden, sind für die österreichische Küche auch heute noch charakteristisch.

Die bekannte österreichische Mehlspeise Strudel besteht aus handgezogenen hauchdünnen Teigblättern mit einer meist auf Nüssen, Topfen (Quark) oder frischen Früchten basierenden Füllung. Mohnstrudel ist eine häufige und beliebte Variante.

Ein weiteres Beispiel für die Verwendung von Mohn in der österreichischen Mehlspeisenküche sind die Germknödel, die ursprünglich aus Böhmen stammen.

Mohnsamen werden verwendet als Gewürz und - gemahlen und ausgepresst - als Öl; der Ölanteil liegt bei 40 - 50%, der wiederum einen Anteil von 60% Linolsäure (cholsterinsenkend) enthält; außerdem Eiweiß und Kohlehydrate.
Der Rückstand beim Pressen, Mohnkuchen, wird an Tiere verfüttert.

Der Mohnsamen reifer Früchte ist frei von Opium, also nicht gesundheitsschädlich.

Wirksamkeit:
Wirkt schmerzstillend, sedativ, verstopfend.
Der Inhaltsstoff Papaverin steigert den Blutandrang in den Penis-Schwellkörpern, daher wird er bei Impotenz injiziert.
 
 

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Letzte Änderung am 19.11.2017