Piment

Piment
Nelkenpfeffer. Dieser andere Name der Beeren beschreibt den Geschmack gut. Das Gewürz ist vielseitig und in der Backstube ebenso beliebt wie an Schmorgerichten.
Für Fleischsuppen, Marinaden, Frikassees, Pasteten, Fleischgerichte; in Schweden werden Heringe damit mariniert.
Verträglichkeit: Sparsam verwendet verträgt er sich mit den anderen exotischen Gewürzen.
Da gemahlener Piment schnell an Würzkraft verliert, sollte man ihn erst vor Gebrauch im Mörser zerstoßen oder in einer Mühle mahlen. Ein zerdrücktes Pimentkorn hat die gleiche Würzkraft wie 10 nichtzerdrückte.
Beliebt ist Piment jedoch als Bestandteil von Herrenparfüms. Es erzeugt eine herb-würzige, männliche Duftnote.
Tipp: Einige Körner mit in die Pfeffermühle geben
Piment oder Nelkenpfeffer ist ein an sich sehr vielseitiges Gewürz. Das Gewürz wird aus den Früchten der Pimenta gewonnen – in deren Anbauländern werden aber auch die Blätter zum Würzen verwendet.
In Deutschland hingegen kommt dieses exotische Gewürz eher selten zum Einsatz. Es ist in nicht vielen deutschen Küchen vorhanden. Vor allem in der Wurstherstellung und bei der Herstellung von Weihnachtsgebäck verwenden wir hierzulande Piment. Es wird also hauptsächlich in der Industrie mit Piment gearbeitet.
Piment bietet mehrere Geschmacksrichtungen zugleich: er schmeckt nach Zimt, Muskat und Pfeffer. In der englischen Sprachwelt wird er „Allspice “= Allgewürz genannt.
Piment spielt in der schwedischen Küche eine große Rolle; und es ist das englische Nationalgewürz.
Jamaicaner sind der Meinung, P. sei ein Aphrodisiakum; sie bereiten einen Tee aus Piment und Orangeschalen.
Wirksamkeit:
Appetitanregend, magenstärkend, steigert den Speichelfluß.
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