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Waldmeister

Waldmeister

Maibowlen werden traditionell mit ihm aromatisiert. Er würzt sparsam dosiert, auch Marinaden, Dressings und Süßes wie Eis oder Fruchtgelee. Das noch nicht blühende Waldmeisterkraut entwickelt beim Welken seinen typischen aromatischen Duft. Dafür ist das beim Welken entweichende Cumarin verantwortlich, das aus den in der frischen Pflanze vorhandenen (nicht duftenden) Cumarinverbindungen entsteht.

 
Bei der Bowlenherstellung sollte man darauf achten, nicht zu viel zu verwenden und das Kraut nicht zu lange ziehen zu lassen, sonst gibts Kopfschmerzen. Waldmeister ist etwas umstritten, weil sich Cumarin im Tierversuch als stark lebertoxisch herausgestellt hat. Dies soll aber nur für den übermäßigen Gebrauch gelten. Die Waldmeisterbowle ein mal im Jahr ist nach wie vor beliebt und solch geringe Konzentrationen gelten allgemein als unschädlich.

Tipp: Welke Blätter haben das beste Aroma. Vor Gebrauch einfach einige Stunden trocknen lassen.
 

Warum ist die Bowle aus der Mode gekommen?

In den 60ern und 70ern gab es keine Party, auf der nicht unablässig aus einem kugelrunden Glasungetüm geschöpft wurde. Meist handelte es sich dabei um einen Weincocktail nach Art des Gastgebers, die Stimmung war stets sehr ausgelassen. In den 80ern kam dann "Kir Royal" in Mode, es war vorbei mit den Bechern, und wir hielten uns fortan an unseren Champagnergläsern fest. Dabei kann eine Bowle was Feines sein. Als Königin ihrer Gattung gilt die "Mai-Bowle", deren wichtigste Zutat der Waldmeister ist. Sein Aroma, das erst zum Vorschein kommt, wenn die Blätter leicht verwelkt sind, ist so betörend, dass es schon fast künstlich wirkt und nicht wie ein Genistreich der Natur.
 
Für Neugierige und Nostalgiker empfehlen wir folgendes Rezept:
1 Stück Limettenschale und 5 El Limettensaft mit 100 g Zucker in 200 ml Wasser kochen, bis der Zucker gelöst ist. In den abgekühlten Sirup 1 kleines Bund (leicht angetrockneten) Waldmeister mit den Stielen nach oben in den Sirup hängen (die Stiele dürfen nicht in die Flüssigkeit) und 10 Minuten ziehen lassen. Sirup in 1,5 l Riesling und - kurz vor dem Servieren - 750 ml Sekt auffüllen und mit Erdbeeren servieren.
 
 

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Letzte Änderung

Letzte Änderung am 19.11.2017