Bei Brigitte und Walter

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Wein lagern

Raumbeschaffenheit

Wein möchte ruhig an einem dunklen, kühlen, leicht feuchten Ort liegen dürfen. Helles Licht kann auf längere Zeit Wein und insbesondere Schaumwein schaden. Wärme beschleunigt alle Reaktionen, deshalb wird Wein, je wärmer er lagert, umso schneller und weniger subtil heranreifen. Und wenn Wein in einem sehr trockenen Raum lagert, kann bald Luft über den Korken eindringen.
 

Temperatur

Zwischen 7 und 18°C ist dem Wein alles recht, etwa 10°C sind ideal. Es kommt mehr darauf an, dass die Temperatur möglichst wenig schwankt. Bei hohen Temperaturen altert er nicht nur schneller, es besteht auch die Gefahr, dass der Korken sich so rasch dehnt und wieder zusammenzieht, dass er nicht mehr einwandfrei dichtet und der Wein an ihm vorbeisickern kann.

Wenn kühle Lagerung nicht möglich ist, tut es gleichmäßige Wärme auch. Vermeiden sollte man jedoch sehr hohe Temperaturen, über 35°C, weil sie dem Wein jede Subtilität nehmen. Seit eh und je werden Weinflaschen stets liegend aufbewahrt, damit der Korken nicht austrocknet, schrumpft und Luft hereinlässt.
 

Korken & Verschlüsse

Wein lässt sich nur dann gut lagern, wenn die Flasche einen ordentlichen Verschluss hat. Alle Korken gleich welcher Qualität und welchen Alters können Korkengeschmack aufweisen. Einem angeschimmelten Korken entströmt ein überaus abstoßender Geruch und Geschmack, der den Wein, der damit in Berührung gerät, oft ungenießbar macht. Zwar tun die Korkenhersteller alles, um ihre Produktionsmethoden zu verbessern, doch viele Weinproduzenten sind des dennoch immer wieder auftretenden Korkengeschmacks so überdrüssig, dass sie Flaschenverschlüsse anderer Art einführen.

Am stärksten haben sich vor allem in der Neuen Welt Kunststoffkorken durchgesetzt. Sie ermöglichen es, dem Weinfreund das so beliebte Ritual des Korkenziehens weiter zu treiben, ohne dass jemals Korkengeschmack vorkommt.

Auch Schraubkappen werden inzwischen oft verwendet, vor allem bei einfacheren Weinen. Aber es bleibt zu befürchten, dass Wein auf lange Sicht anders und wahrscheinlich weniger erfreulich heranreift, wenn er nicht durch Naturkork verschlossen ist.

Ein neuartiger Glasverschluss kommt mehr und mehr in den Verkauf: Der dekorative Dekanterstopfen mit einer Dichtung aus gummierten Ringen, lässt sich ohne Hilfsmittel öffnen, und verhindert zuverlässig Geschmacksveränderungen. Vor mechanischer Beschädigung schützt eine Aluminiumkappe über der Flasche, die gleichzeitig unerlaubtes Öffnen nachweist.

Aber der Glasstopfen findet vorwiegend für Weine der mittleren und gehobenen Preislage Verwendung. Für Weine hingegen, die schnell getrunken werden, lohnt der aufwändige Verschluss meist nicht.
 

Alterungspotenzial

Rotweine:
Allmähliche Alterung gilt als die beste. Das "Hinlegen" bei Rotweinen lohnt sich am meisten bei Vintage Port, Barolo, Barbaresco, Brunello di Montalcino, Hermitage, Crus Classés aus Bordeaux , Bairrada, Aglianico, Madiran, Côte Rôtie, feinen roten Burgunder, Châteauneuf-du-Pape, Chianti Classico Riserva, Saperavi aus Georgien, Ribera del Duero, Dão, australischen und kalifornischen Cabernet, Rioja, argentinischen Malbec, Zinfandel, Merlot und Pinot noir aus der Neuen Welt (in absteigender Reihenfolge der potenziellen Flaschenlebensdauer).

Weißweine:
Weißweine, die am meisten von einer Flaschenreife profitieren, sind – in absteigender Reihenfolge der Langlebigkeit – Tokajer, Sauternes, Chenin blanc von der Loire, deutscher Riesling, Chablis, Hunter Valley Semillon, süßer Jurançon, weißer Burgunder von der Côte d'Or und trockener weißer Bordeaux. Sherry, Madeira und Schaumweine sind meist trinkreif, sobald sie in die Flasche kommen, doch Jahrgangs- und "de luxe" Champagner sollte eine gewisse Lagerung mit Vorteil überstehen.
 

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Letzte Änderung

Letzte Änderung am 19.11.2017