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Piemont

Piemont

Die nördlich an Ligurien angrenzende Region Piemont mit dem Zentrum Asti ist Italiens führendes Weinbaugebiet, vor allem was die Qualität seiner Gewächse betrifft. Ein paar Piemonteser Weine haben schon die neue Spitzenweinbezeichnung D.O.C.G.

Auch mengenmäßig steht Piemont an vorderer Stelle, immerhin produziert es 4 Millionen Hektoliter Wein im Jahr, was 5 Prozent der italienischen Gesamternte entspricht.

Die Hauptstadt ist Turin am Ostrand des Anbaugebietes. Im Norden und Westen schützen die Alpen vor kalter Luft, im Süden begrenzt der Apennin die Region, während sich nach Osten zu die breite Ebene auftut. Die meisten Rebhänge liegen an Hügeln in günstiger, sonnenreicher Lage.

Ein Merkmal des Gebietes ist die Vielzahl der für südliche Länder eigentlich untypischen sortenreinen Rotweine. Barbera heißt die Rebe, mit der über die Hälfte der Rebfläche bestockt ist und die den Weinen auch den Namen gibt. Die Könige des Piemont, Barolo und Barbaresco, sind nicht nach ihrer Rebe benannt, sie stammen aus der Nebbiolo.

Weißwein spielt hier eine vergleichsweise geringe Rolle, nur 10 Prozent der Rebflächen tragen Weißweinreben. Er dient zum überwiegenden Teil der Erzeugung von Schaumwein (Asti Spumante und sein süßer Pendant Moscato d'Asti).

Die Region ist das Wermutland Italiens und der Welt, hier wurde der Wermut auch „erfunden”.

Die Berühmtheiten

Der Barolo wird gerne wie der Tokayer Wein der Könige und König der Weine genannt. Er ist wie alle großen Rotweine in der Jugend hart, zeigt sich aber nach 8 oder mehr Jahren wuchtig, fruchtig und ausdrucksvoll bei tiefroter Farbe, die im Alter ins Ziegelrot wechselt.. Ein alter Barolo wir feiner, durchsichtiger, bevor er im zweiten Jahrzehnt langsam an Frische verliert.

Der oft mit Barolo verglichene, seltenere Barbaresco aus der gleichen Rebsorte reicht nicht ganz an den ersten heran. Er braucht nicht so lange zu reifen, ist weicher, leichter. Sein Farbton wechselt von Leuchtendrot ins eher Orangene nach 10 Jahren.

Ein vergleichsweise seltener, aber hervorragender Rotwein ist der Carema, der aus einem kleinen Anbaugebiet nördlich von Turin stammt.

Zu den roten Spitzenweinen des Gebiets gehört zweifellos auch der Gattinara, der aus Nebbiolo erzeugt wird. Sein Veilchenduft und leicht bitterer Geschmack nach Mandeln unterscheiden ihn vom Barolo.

Barbera

Sind Barolo und Barbaresco Ortsnamen, so ist Barbera der Name der häufigsten Rebsorte, die ihren Ursprung im Piemeont selbst hat. Die rubinroten Weine schmecken recht unterschiedlich. Die besten stammen aus Alba und Asti. Barbera d'Alba ist säurereicher und herber in der Jugend. Barbera d'Asti meist weicher. Leichter ist der Barbera del Monferrato.

Dolcetto-Weine

Eine weitere große Gruppe bilden die Dolcetto-Weine aus der gleichnamigen Rebsorte, die mit dem Ortsnamen als D.O.C.-Weine, aber auch ohne nähere Herkunftsbezeichnung auf den Markt kommen. Man trinkt sie jung, sie sind süffig, fruchtig und können hellrot bis dunkel rubinrot sein.

Rot- Rosee- und Weißweine

Eine Besonderheit sind die die süßen und dabei aromatischen Rot- und Roseeweine aus der Malvasiarebe, die durch langsame Gärung einen großen Teil ihres Fruchtzuckers behalten haben. Malvasia gibt es auch als Schaumwein.

Die Cortese-Weißweine aus Gavi und den Colli Tortonesi sind fruchtig, frisch und leicht mit zartem Mandelgeschmack.

Fast als Synonym für italienischen Schaumwein betrachten viele den Asti Spumante, jenen meist süßen Muskatschaumwein, der schon bei der 1. Gärung ohne weitern Zuckerzusatz zum Schäumen gebracht wird. Er schmeckt gut zum Desert, besonders zum weihnachtlichen Panettone.

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Letzte Änderung am 19.11.2017