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Toskana

Toskana

Die italienische Region mit der Hauptstadt Florenz umfasst über 63.000 Hektar Rebfläche und ist neben dem Piemont das wohl berühmteste Weinbaugebiet Italiens. Sie liegt an der ligurischen Küste und wird im Osten von den Apenninen begrenzt. Auch die drittgrößte italienische Insel Elba zählt dazu. Die Toskana ist auch landschaftlich eines der schönsten italienischen Gebiete.

Beginnen wir mit dem überall als italienischsten aller Weine gepriesenen Chianti.

"Classico" darf er heißen, wenn er aus dem Kerngebiet zwischen Florenz und Siena stammt. Um das Classico-Gebiet gruppieren sich 6 weitere Produktionszonen: Colli Aretini, Colli Fiorentini, Colli Senesi, Colline Pisane, Montalbano, Rufina, wobei auch die aus Siena, Florenz und Rufina stammenden Gewächse höchste Qualität erreichen können.

"Vecchio" oder "Riserva" heißt er nach längerer Lagerung im Faß. Chianti mit kontrollierter Ursprungsbezeichnung ist immer rot, seit 1983 wird ihm das höchste Prädikat, die D.O.C.G. zuerkannt.

Eine Besonderheit hat der traditionsreiche Wein für sich: Er wird sowohl aus roten wie aus weißen Trauben gekeltert, und zwar aus 75 bis 90 Prozent Sangiovese, 5 bis 10 Prozent Canaiolo nero sowie aus 5 bis 10 Prozent Weißweinsorten Trebbiano toscana und Malvasia del Chianti, entweder einzeln oder gemischt. Der Anteil weißer Trauben geht allerdings immer mehr zurück, da der Weißweinanteil im Vergleich zum roten verhältnismäßig schnell altert.

Den roten Chiantiweinen gemeinsam ist ihre helle bis rubinrote Farbe, ihre trockene, harmonische und dabei fruchtige Art. Einfache Chiantiweine schmecken am besten jung, zwischen dem 2. und 4. Jahr nach der Lese. Chianti classico verliert seine anfängliche Härte erst später, dafür ist er länger haltbar (etwa 8 Jahre), Riserva schmeckt erst nach 6 bis 7 Jahren gut.

Ein verläßliches Qualitätszeichen ist der Schwarze Hahn (Gallo nero).

Alle anderen toskanischen Weine stehen zwangsläufig im Schatten des großen Bruders, dennoch befinden sich einige beachtliche Gewächse darunter.

Ein Spitzenwein ist der Brunello di Montalcino (erste D.O.C.G.-Bezeichnung), ein samtiger, harmonischer Rotwein aus der gleichnamigen Rebsorte, der sehr alt - unter Umständen mehr als 50 Jahre - werden kann.

Vino Nobile di Montepulciano ist ein weiteres rotes Spitzengewächs des Gebiets. Er hat das D.O.C.G.-Prädikat bereits erhalten, ist granatrot, trocken, leicht bitter und duftet nach Veilchen. Zu seiner Herstellung verwendet man neben roten auch einen geringen Anteil weißer Rebsorten.

Auch der rote Carmignano gehört zu den Spitzenweinen der Toskana, er wird wie Chianti aus roten und weißen Trauben gekeltert.

Zwei weiße Spitzenweine sind der strohgelbe Vernacchia di San Gimignano aus der gleichnamigen Rebsorte, der leicht bitter und frisch schmeckt und der weiche, delikate Bianco di Pitigliano mit leicht herbem Nachgeschmack.

Neben den genannten gibt es noch eine Reihe von Landweinen, die gut zur köstlichen toskanischen Küche schmecken, sowie Vini Santi, Spezialitäten, die aus halbgetrockneten Beeren gekeltert werden, wie zum Beispiel der Brusco dei Barbi.

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Letzte Änderung am 19.11.2017