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Trentino - Südtirol

Trentino - Südtirol

Vom Südabhang der Alpen bis in die fruchtbare Poebene, an der Riviera entlang bis zum Apennin wachsen Italiens Wein-Superlative. Höchste Qualität - 61 Prozent der D.O.C.-Weine sind norditalienischen Ursprungs - und höchste Quantität - Venetien und Emilia Romagna stehen mit ihrer Ernte an der Spitze - sind hier vereint. Ein großer Teil des gewaltigen Exports von fast 20 Millionen Hektolitern geht auf das Konto Norditaliens.

Das Weinbaugebiet Südtirol, Ferienparadies zahlloser Urlauber, liegt im günstigen Klimabereich südlich des Alpenhauptkammes in äußerst malerischer Landschaft. Die ursprünglich deutschsprachige Provinz um Bozen gehört seit 1918 zu Italien. Das Klima ist hier schon südländisch mild und ausgeglichen. Die Doppelsprachigkeit des Landes drückt sich auch auf den Weinetiketten aus, der blaue Spätburgunder wird zum Beispiel sowohl als Blauburgunder als auch als Pinot nero bezeichnet.

Südtirol ist hauptsächlich Rotweingebiet, nur rund 15 Prozent sind Weißweine. Der überwiegende Teil der Gewächse genießt Ursprungsschutz. Das Rebsortiment ähnelt dem deutschen, österreichischen und schweizerischen. Der rote Vernatsch, in Deutschland Trollinger genannt, steht mit einigen seiner Spielarten weit an der Spitze. Die berühmten Sankt Magdalener, Kalterersee, Bozener und Meraner Rotweine sind größtenteils aus dieser Rebsorte gekeltert. Die meist durchgegorenen, milden, säurearmen Weine sind schon ein paar Monate nach der Ernte trinkfertig und werden meist bereits im 1. Jahr konsumiert.

Unter den Weißweinen ist der Terlaner der bekannteste. Auch er ist wie seine roten Pendants trocken, frisch und fruchtig. Ist keine Rebsorte angegeben, stammt er zumindest zur Hälfte aus Weißburgunder, sonst zu 90 Prozent aus der angegebenen Rebsorte.

Rund um den gleichnamigen Ort gedeiht der Sankt Magdalener, ein samtig-herber, rubinroter Wein, der einige Jahre Lagerzeit verträgt. Er wird meist in die Schweiz exportiert, so dass er anderswo kaum zu bekommen ist.

Kalterersee oder Kalterer dagegen ist bei uns wohlbekannt und beliebt. Es handelt sich immer um helle, milde, charmante Vernatsch-Rotweine.

Die Weine von Bozen werden als „Bozner Leiten“ bezeichnet und ähneln den Magdalenern. „Meraner“ oder „Meraner Hügeln“ heißen die trockenen rubin- bis granatroten Meraner Rotweine aus der Vernatschrebe.

Die weißen Eisacktaler Weine stammen aus dem Gebiet nördlich von Bozen. Sie werden sortenrein ausgebaut, auf dem Etikett steht die Rebsorte (Müller-Thurgau, Gewürztraminer, Ruländer, Silvaner oder Veltliner) Sie sind meist trocken und je nach Rebsorte blumig bis würzig.

Im Trentin, dem südlichen Landesteil um Trient, wo schon italienisch gesprochen wird, weitet sich das Tal, die Berge treten zurück, das Klima wird weicher, südländischer, die Weine wuchtiger und voller. Der Trend geht auch hier vom Massenanbau zur Beschränkung zugunsten der höheren Qualität.

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Letzte Änderung am 19.11.2017