Bei Brigitte und Walter

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Anlegen eines Pfotenverbandes

Anlegen eines Pfotenverbandes

Der Verband wird immer bis über das Sprunggelenk, bzw. das Handgelenk des Hundes gewickelt, damit er gut sitzt und nicht herunterrutschen kann. Er sollte der Form der Pfote im Stand gut angepasst sein.

Der Hund liegt am besten auf der Seite, so dass die verletzte Pfote oben liegt. Ein Helfer hält die beiden unten liegenden Beine des Hundes auf dem Boden fest, um ihn am Aufstehen zu hindern. Eine weitere Hilfsperson sollte das verletzte Bein gestreckt festhalten. Dazu muss er von hinten gegen das Ellbogengelenk, bzw. von vorne gegen das Kniegelenk drücken. Legen Sie sich alle Verbandsmaterialien fertig vorbereitet in greifbare Nähe. Die Geduld eines Hundes ist nicht grenzenlos!

Sie benötigen:
 
  • 4 Wattestreifen für Vorderpfoten, 3 für die Hinterpfoten, 4-5 cm breit und ca. 15 cm lang
  • 1 Wattebahn, ca. 10 cm breit und 30 cm lang.
  • 1 sterile Wundkompresse
  • 1-2 Mullbinden (möglichst elastisch)
  • 5-10 Klebebandstreifen, ca. 5 cm breit und 20 cm lang
  • Wasserstoffsuperoxyd 3 % zur Desinfektion

 
Nach der Wundreinigung und dem sterilen Abdecken der Wunde (bei kleinen Verletzungen, die sicher nicht genäht werden müssen, kann eine Wundsalbe aufgetragen werden), wird zuerst die Polsterung zwischen den Zehen vorgenommen.

Halten Sie sich das Ende der schmalen Wattestreifen auf der Oberseite der Pfote mit dem Daumen fest. Führen Sie dann die Wattestreifen von vorne nach hinten, jeweils zwischen den Zehen, bis auf die Rückseite der Pfote durch, wo Sie sie wieder mit der anderen Hand ergreifen und festhalten können.

Ein Wattestreifen muss an der Vorderpfote auch rings um die Pfote gelegt werden, damit die Daumenkralle unterpolstert wird. Die ca. 30 cm lange Wattebahn wird nun von der Vorderseite der Pfote, um diese herum auf die Hinterseite gelegt und festgehalten. Dann wird die gerollte Verbandwatte zirkulär um die Pfote bis über das Hand-, bzw. Sprunggelenk gewickelt (nicht zu fest anziehen). Anschließend wird in derselben Richtung, in der auch die Watte gewickelt wurde, nun die Mullbinde gewickelt (sonst lockern sich die darunter liegenden Wattebahnen wieder).

Die Mullbinde sollte so gewickelt werden, dass der Verband durch sie seine Form bekommt (den Konturen der Pfote genau angepasst). Mit den Klebestreifen muss die Lauffläche des Verbandes abgeklebt werden. Um den oberen Rand des Verbandes und oberhalb des "Carpalballens" wird ebenfalls ein Klebeband ringförmig gelegt.

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Letzte Änderung

Letzte Änderung am 19.11.2017