Bei Brigitte und Walter

SliderImageSliderImageSliderImageSliderImageSliderImageSliderImagezoomInSliderImageSliderImageSliderImageSliderImageSliderImageSliderImageSliderImageSliderImageSliderImageSliderImageSliderImage

Schnitt- und Rissverletzungen

Schnitt- und Rissverletzungen

Schnittverletzungen haben meistens glatte Wundränder, Rissverletzungen sehen oft ausgefranst aus. Ob es erforderlich ist, eine solche Verletzung zu nähen, muss dem Urteil des Tierarztes vorbehalten bleiben. Oft ist auf den ersten Blick nicht feststellbar, ob tieferliegende Gewebeteile durchtrennt sind (Sehnen, Muskeln, Nerven, Bänder oder Gelenkkapsel). Die Wunden dürfen auf keinen Fall mit Desinfektionsmitteln, Wundsalben oder Wundsprays behandelt werden, da hierdurch die Voraussetzungen für eine gute chirurgische Versorgung erheblich verschlechtert werden können. Auch hier gilt: Die schnellstmögliche Versorgung durch einen Tierarzt ist anzustreben. Optimale Heilungsaussichten z.B. bei einer Sehnennaht bestehen nur innerhalb der ersten 4 - 6 Stunden nach dem Unfall.

Kleine Schnitt- oder Rissverletzungen werden wie hier beschrieben behandelt. Vor allem Schnittverletzungen neigen zu starken Blutungen. Stärkere Blutungen werden nach sterilem Abdecken mit einem gut gepolstertem Druckverband versorgt. An Körperstellen, an denen sich ein Druckverband nicht gut anlegen lässt, bzw. ein Druckverband nicht angelegt werden darf (z. B. Hals), sollte eine Hilfsperson während des Transportes zum Tierarzt nach steriler Abdeckung die Wunde komprimieren. Sickert Blut durch den Verband oder die Abdeckung, nehmen Sie diesen nicht ab, sondern legen Sie weiteres Verbandsmaterial darauf und verstärken den Druck.

Reicht ein Druckverband zur Blutstillung nicht aus, oder steht kein Verbandsmaterial zur Verfügung, können bei Verletzungen an den Gliedmaßen oder der Rute auch Blutungen durch Abbinden gestillt werden. Staubinden sollten nur an mit Muskeln gut gepolsterten Körperstellen angelegt werden, niemals über Sehnen (Achillessehne), wo sie schwere Schäden anrichten können. Die Staubinden werden nur so fest angezogen, bis die Blutung steht, keinesfalls stärker! Der Stau wird einige Zentimeter über der Wunde (herzwärts) vorgenommen. Der Transport zum Tierarzt sollte so schnell wie möglich vorgenommen werden. Ist der Weg zum Tierarzt weit, lockern Sie die Staubinde jede ¼ Stunde für ca. 1-2 Minuten. Der Stau verhindert einerseits das Bluten aus der Wunde, andererseits wird aber auch die notwendige Blutversorgung in den abgebundenen Körperteilen unterbrochen.
 
  • Verhindern von Kratzen oder Lecken
  • Kleiner Verletzungen wie unter Punkt 1 und 2
 

größere Verletzungen:

  • sterile Wundkompresse (festhalten, Komprimieren, Druckverband)
  • Abbinden (herzwärts!), jede ¼ Stunde lockern für 1-2 Minuten
  • Transport zum Tierarzt


zurück zur Auswahl
 

Brackel

Image

Aktuelle Veranstaltungen

line
 

Motorradfreunde

 

unser Shop artHouze

 

Brigitte's Büroservice

 

Letzte Änderung

Letzte Änderung am 19.11.2017