Bei Brigitte und Walter

SliderImageSliderImageSliderImageSliderImageSliderImageSliderImagezoomInSliderImageSliderImageSliderImageSliderImageSliderImageSliderImageSliderImageSliderImageSliderImageSliderImageSliderImage

Verletzungen im Mundraum

Zahnverletzungen:

Bei Autounfällen und auch bei Beißereien (Anschlagen Zahn gegen Zahn, Kettenhalsband des Gegners) können Zähne abbrechen oder komplett herausgerissen werden.

Ist ein Zahn mit seiner Wurzel komplett aus dem Zahnfach herausgelöst worden, suchen Sie den Zahn, legen Sie ihn in eine mit Wasser angefeuchtete, sterile Wundkompresse und nehmen Sie ihn mit zum Tierarzt. Er kann entscheiden, ob der Zahn wieder eingesetzt werden kann.

Haben Sie einen Rassehund, kann Ihnen der Tierarzt auch bestätigen, dass der nun fehlende Zahn da gewesen ist (der Tierarzt muss allerdings entweder die frische Verletzung sehen, oder in den nächsten Tagen nach dem Unfall eine Röntgenaufnahme des noch offenen Zahnfaches anfertigen).

Abgebrochene Zähne, die aus der eröffneten Wurzelhöhle bluten, sollten auch von einem Tierarzt begutachtet werden, da die geöffnete Wurzelhöhle und damit auch der Kieferknochen infektionsgefährdet sind.
 

Fremdkörper in der Maulhöhle:

Image

Maul sichern

Wenn Ihnen auffällt, dass der Hund vermehrt speichelt, mit der Zunge oder den Vorderpfoten versucht, etwas aus dem Fang herauszubefördern, sollten Sie nachschauen, ob etwas in der Maulhöhle nicht stimmt.

Beißt der Hund fest auf einen quer im Fang gehaltenen Knochen oder Ast, kann er das Stück, das zwischen den Zahnreihen des Ober- bzw. Unterkiefers liegt, herausbeißen und es klemmt sich zwischen den Zahnreihen ein. Auch ein Knorpelring (von einem Stück Schlund, das der Hund gefressen hat ) kann sich über die Zunge streifen und diese abschnüren.

Beruhigen Sie das Tier zunächst. Nur wenn Sie absolut sicher sind, dass der Hund Sie nicht beißt, können Sie die Untersuchung der Maulhöhle alleine und ohne Hilfsmaßnahmen durchführen. Lassen Sie zunächst den Fang geschlossen und schieben Sie die Lefzen auseinander. So können Sie sich alle Zähne und das Zahnfleisch von der Außenseite ansehen. Gleichzeitig gewöhnt sich der Hund an die Manipulation an seinem Fang.

Fahren Sie mit der Untersuchung fort, indem Sie ihm nun den Fang öffnen. Die eine Hand greift von oben über den Fang und drückt die Lefzen des Oberkiefers zwischen die Zahnreihen. Mit der anderen Hand ergreifen Sie im Bereich der Schneidezähne den Unterkiefer und ziehen ihn nach unten. So können Sie die ganze Maulhöhle bis zum Zungengrund begutachten und den Fremdkörper entfernen.

Lässt der Hund sich diese Maßnahmen nicht gefallen, oder müssen Sie befürchten, gebissen zu werden, dann brauchen Sie mindestens eine Hilfsperson, besser noch eine zweite. Eine Person sollte den Kopf des Hundes fixieren, daß er nicht dauernd ausweichen kann. Legen Sie dann jeweils eine stabile Schlinge hinter den Fangzähnen um den Ober- und Unterkiefer. Der Helfer kann so den Fang des Hundes durch Zug an den Schlingen öffnen. Ist die Maulhöhle weit geöffnet, dann kann zur Sicherheit noch ein stabiles Holzstück (niemals Metall) zwischen die Backenzähne geschoben werden, damit der Hund das Maul nicht plötzlich schließen kann.

Sollten all Ihre Bemühungen nicht fruchten oder sehen Sie in der Mundhöhle Verletzungen durch den Fremdkörper, sollten Sie den Tierarzt aufsuchen. Finden Sie keine Ursache für das merkwürdige Verhalten des Tieres, sollten Sie sicherheitshalber einen Tierarzt auch noch einmal nachschauen lassen.
 

Verätzungen der Maulhöhle:

Image

Maul spülen

Hat der Hund Substanzen in die Maulhöhle bekommen, die die Schleimhäute reizen, fängt er meistens an, schmatzend zu kauen und zu speicheln. Wenn Sie keinen Fremdkörper feststellen können, nehmen Sie eine Spülung der Maulhöhle mit viel Wasser vor. Der Kopf des Hundes sollte leicht nach unten geneigt sein, damit das Wasser aus dem Fang ablaufen kann.

Verätzungen der Haut werden mit viel Wasser und einer nicht zu reizenden Waschemulsion gesäubert (mehrfach waschen).
Transport zum Tierarzt.
 

Nasenbluten

Image

Nasenbluten

Blutungen aus der Nase können verschiedene Ursachen haben. Um dem Hund ein freies Atmen zu gewährleisten, darf der Fang nicht zugebunden werden! Tupfen Sie zunächst mit einem sauberen Tuch die Nasenlöcher des Hundes ab, damit Sie feststellen können, ob die Blutung aus beiden oder nur aus einem Nasenloch kommt. Außerdem können Sie so sehen, ob eine Verletzung des Nasenspiegels die Blutung verursacht, oder ob die Blutung wirklich aus dem Inneren der Nase stammt.

Handelt es sich um eine äußere Verletzung des Nasenspiegels, die ganz erheblich bluten kann, so legen Sie dem Hund einen Eisbeutel auf den Nasenrücken und drücken mit einer sterilen Wundkompresse oder einem sauberen Tuch fest auf die blutende Verletzung, bis die Blutung steht. Der Hund sollte dabei und auch nachdem die Blutung gestoppt worden ist, möglichst ruhig gehalten werden, damit keine aufregungsbedingte Kreislaufanregung die Blutung verstärkt, oder sie wieder neu beginnen lässt.

Ist keine äußere Verletzung feststellbar, beruhigen Sie das Tier und legen ihm nur einen Eisbeutel auf den Nasenrücken.

Nasenbluten kann sehr gefährliche Ursachen haben. Vergiftungen mit Rattengift, schwerste Entzündungen der Nasenhöhle oder Tumoren können auch hinter einem Nasenbluten stehen.

Wenn die Blutung aus dem Inneren der Nase kommt, sie sehr stark ist und der Hund häufiger Blutungen hat, oder wenn sich die Blutung nicht stillen lässt, sollten Sie unbedingt einen Tierarzt aufsuchen. Es ist sehr hilfreich, wenn Sie dem Tierarzt mitteilen können, aus welchem Nasenloch die Blutung kam.
 

Zusammenfassung

  • Beruhigung des Tieres
  • Auflegen eines Eisbeutels
  • Tuch oder Wundkompresse fest auf die äußere Verletzung drücken
  • Eventuell Transport zum Tierarzt

 

zurück zur Auswahl
 

Brackel

Image

Aktuelle Veranstaltungen

line
 

Motorradfreunde

 

unser Shop artHouze

 

Brigitte's Büroservice

 

Letzte Änderung

Letzte Änderung am 19.11.2017