Bei Brigitte und Walter

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Insektenstiche

Gefährliche Insektenstiche

Manche Hunde sind regelrechte Weltmeister darin, kleine fliegende Insekten durch blitzschnelles Zuschnappen zu fangen. Was im Falle einer Stubenfliege harmlos ist, kann bei einer Wespe, Biene oder Hornisse schlimme Folgen haben: Das Insektengift löst lokale Entzündungsreaktionen aus, die mit Schwellungen einhergehen. Erfolgt der Stich im Mund- oder Rachenraum, kann es zu Schwellungen kommen, die die Atmung erschweren oder unmöglich machen. Ferner kann es bei jedem Insektenstich zu schweren, allergischen Reaktionen kommen. Das einzige Insekt, das an der Stichstelle seinen Stachel hinterlässt, ist die Biene. Der Stachel ist klein, schwarzbraun und an seinem freien Ende ist meist der kleine Giftdrüsenanteil zu erkennen. Die Stichstelle erkennen Sie an der Schwellung und der Rötung der Haut bzw. der Schleimhaut. Wenn der Stachel erkannt ist, erfolgt sofortige Entfernung mit der Splitterpinzette.
 
  • Entfernen Sie den Stachel mit einer Pinzette (Vorsicht, nicht mit den Fingern. Bohrt sich der Stachel in Ihre Haut, können Giftreste aus der noch anhängenden Giftdrüse in Ihren Finger gelangen.
  • Kühlung mit Eisbeutel oder feucht-kalten Tüchern
  • Transport zum Tierarzt
Sollte der Stich in der Maulhöhle oder dem Rachenraum erfolgt sein, kühlen Sie nur mit Eisbeuteln. Legen Sie dazu den Eisbeutel von unten auf den Kehlgang und den Kehlkopfbereich. Sofortiger Transport zum Tierarzt.
 
Wenn der Rachenraum zuschwillt, und der Hund keine Luft mehr bekommt, bleibt Ihnen gar nichts anderes übrig, als abzuwarten. Ist das Tier bewußtlos geworden, oder sollte es sich folgende Maßnahmen gefallen lassen, setzen Sie mit einer Unterstützung der Atmung ein. Dazu müssen Sie eine Mund zu Nase - Beatmung durchführen, allerdings mit der Besonderheit, daß die eingeblasene Luft durch Zusammendrücken des Brustkorbes auch wieder aus der Lunge herausgepresst werden muß. Sie verfahren wie bei der Mund zu Nase - Beatmung, brauchen aber nach 1 Minute nicht zu unterbrechen, da der Hund sowieso nicht selbständig atmen kann.
 
Schnellstmöglicher Transport zum Tierarzt
 
Sie müssen nach jedem Insektenstich mit einer allergischen Reaktion rechnen. Es können sich Anzeichen eines Schockzustandes einstellen. Auch wenn der Stich nicht in der Maulhöhle oder dem Rachenraum erfolgt sein sollte, kann es bei dieser Form des Schocks zum Zuschwellen des Kehlkopfes kommen (gleiche Symptome und ERSTE HILFE - Maßnahmen, wie bei zugeschwollenem Rachenraum)
 
Sollte Ihnen bekannt sein, dass Ihr Tier eine allergische Reaktion auf Insektenstiche zeigt, sprechen Sie mit Ihrem Tierarzt über medikamentöse Maßnahmen, die Sie im Ernstfall als ERSTE HILFE selber anwenden können.
 

Das Risiko minimieren

  • Gewöhnen Sie Ihrem Hund konsequent ab, nach Insekten jeglicher Art – ob Stubenfliege oder Hornisse – zu jagen und nach ihnen zu schnappen.
  • Achten Sie besonders in der Nähe von Obstbaumwiesen oder Blumenbeeten auf Ihren Hund, weil sich hier Bienen und Wespen besonders wohl fühlen.
  • Lassen Sie Ihren Hund nicht in die Nähe von Abfalleimern in Parks.
  • Wespen werden von Fleisch magisch angezogen. Deshalb ist ein Futterplatz im Freien während der Sommermonate nicht optimal.
  • Falls Ihr Hund während eines Spaziergangs gestochen wird: Lassen Sie ihn zur Kühlung nicht in einem Gewässer schwimmen! Wenn sich eine allergische Reaktion entwickelt und der Hund bewusstlos wird, besteht Lebensgefahr durch Ertrinken!
  • Ständiges Belecken oder Beknabbern des Stichs sollten Sie verhindern, indem Sie zum Beispiel einen Verband anlegen oder dem Hund ein T-Shirt überziehen.

 

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Letzte Änderung

Letzte Änderung am 19.11.2017