Bei Brigitte und Walter

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Ein Vollbad für den Dreckspatz

Manchmal hilft nur ein Vollbad

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Vollbad

Nach Schlammpackung oder ausgiebigem Wälzen in Aas stinken Hunde bestialisch. Da hilft nur noch ein ausgiebiges Wannenbad oder die Dusche. So klappt es mit jedem.

Wasserfreunde wie Labrador und Portugiesischer Wasserhund kommen regelmäßig in den Genuss eines Vollbads, weil sie sich in jedes Gewässer stürzen, das die Natur zu bieten hat. Andere Hunde scheinen das kühle Nass eher mit Argusaugen zu betrachten und meiden den Kontakt wenn irgend möglich. Das ist halb so schlimm, denn aus hygienischer Sicht besteht kein Anlass, Hunde regelmäßig zu baden. Im Gegenteil, häufiger Kontakt mit Wasser und Seife schadet mehr, als er nutzt. Sollte sich das kleine Schweinchen allerdings in Dung oder Aas gewälzt haben, führt kein Weg an einem Bad vorbei.
 

So wird's gemacht

Kleine bis mittelgroße Tiere können in der normalen Badewanne gereinigt werden. Für kleine Hunde reicht oftmals auch eine Babybadewanne aus. Hilfreich ist eine rutschfeste Gummimatte, damit die Pfoten Halt finden.

Schritt 1: Beginnen Sie damit, den gesamten Hundekörper mit lauwarmem Wasser aus der Handdusche abzuspülen. Der Kopf kommt zuletzt dran. Vorsicht ist an den Augen und Ohren geboten. Sie sollten nicht direkt mit dem Wasserstrahl in Berührung kommen, sondern behutsam und ohne Seife mit einem feuchten Lappen oder Schwamm gereinigt werden.

Schritt 2: Nun das Shampoo auf den Rücken auftragen und von dort aus über die Flanken und Gliedmaßen überall ins Fell einmassieren. Wichtig ist, dass ein rückfettendes Spezialshampoo für Hunde verwendet wird (Produkttest unter www.dekotest.de)

Schritt 3: Das Ausspülen beginnt am Kopf und setzt sich über den Rücken bis zur Kruppe fort, bis das Shampoo restlos ausgewaschen ist.

Schritt 4: Nun möglichst viel Wasser vom Kopf her in Wuchsrichtung aus dem Fell streichen. Beim Abtrocknen hilft ein möglichst großes Badehandtuch, den "Wasserschaden" klein zu halten. Der Vierbeiner sollte nach dem Bad weder Kälte noch Zugluft ausgesetzt sein und in Ruhe trocknen.

Vorsicht: Manch frisch gewaschener Hund möchte sich am liebsten gleich wieder im nächsten Unrat wälzen, um seine Duftmarken wieder herzustellen.

Große Hunde sollte man grundsätzlich nur unter der Dusche reinigen, oder in einer speziellen Hundebadewanne baden, vor allem wenn sie nicht mehr ganz jung sind. Diese Wannen verfügen über einen aufklappbaren Einstieg und machen es den Tieren so leichter ein- und auszusteigen. Alternativ empfiehlt sich der Besuch eines Hundesalons. Dort übernehmen Fachkräfte die Reinigung, je nach Hundegröße zwischen 20 und 80 Euro.
 

Weniger ist mehr

Das Hundefell wird durch natürlichen Fettfilm geschützt. Tausende kleiner Talgdrüsen sondern ständig kleine Mengen Fett ab, um diese Schutzschicht zu erhalten. Das sorgt für den seidigen Glanz des Haars. Feuchtigkeit und Schmutz werden abgewiesen. Wird der Hund gebadet, löst das Shampoo einen Teil dieser Schutzschicht ab. Es dauert meist ein paar Tage, bis sich das Fell von der Prozedur erholt hat.

Häufiges Shampoonieren kann die Hautfunktion dagegen nachhaltig stören, weil der Säureschutzmantel darunter leidet. Zunächst trocknet die Haut aus, dann setzt übermäßige Fettabsonderung ein. Das natürliche Gleichgewicht gerät aus den Fugen. Stumpfes Fell, Schuppenbildung und Haarausfall können die Folge sein. Gegen Baden in Teichen und Flüssen ist nichts einzuwenden, da seifenfreies Wasser dem Schutzmantel des Fells nichts anhaben kann.
 

Brackel

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Letzte Änderung

Letzte Änderung am 19.11.2017