Bei Brigitte und Walter

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Räumkommando für dunkle Geschäfte

Wie beseitigt man die "Tretminen"?

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Tretminen sind der Zündstoff zwischen Hundehaltern und Menschen ohne Fellbegleiter. Umso wichtiger, dass Herrchen auch auf der Straße für Sauberkeit sorgt.

Es ist, wie es ist: Lediglich ein Bruchteil aller Hundehalter fühlt sich nach wie vor für die Verdauungsrückstände seines Zöglings verantwortlich und handelt entsprechend. Die meisten scheinen zu verdrängen, was am Ende herauskommt - ein Missstand, den es schnellstmöglich zu beseitigen gilt. Wir appellieren an das Verantwortungsgefühl und den Gemeinschaftssinn aller Hundehalter. Hundehaufen gehören nun mal nicht auf Gehwege und in Grünanlagen.
 

Rechtslage zum Haufen

Wer die Hinterlassenschaften seines Hundes nicht beseitigt, macht sich nicht nur moralisch schuldig, er begeht auch eine Ordnungswidrigkeit, die mit einer mündlichen Verwarnung, einem Verwarngeld oder einem Bußgeldverfahren geahndet werden kann. Zwar liegen die Verwarngelder am unteren Ende der Strafgeldskala - Bußgeldverfahren werden meist erst im Wiederholungsfall eingeleitet -, sie können jedoch hoch ausfallen, denn egal ob sich der Vorfall in Stadt, Wald oder Flur ereignet, Verunreinigungen müssen überall beseitigt werden, so das Gesetz.
 

Wie man Sünder findet

Zurzeit beschränken die Ordnungshüter ihre Kontrollgänge auf den städtischen Bereich, wo Städte und Kommunen ihre Verwarn- und Bußgelder in Eigenregie festlegen können. Entsprechend unterschiedlich fällt die Höhe der Strafen für nicht beseitigte Hinterlassenschaften aus. Nach Hundekotsündern wird auf teilweise ungewöhnliche Weise gesucht:

Der Hunde-Gentest: Der CDU-Landtagsabgeordnete Peter Stein aus Mecklenburg-Vorpommern hat unlängst Gentests für Hunde gefordert. Die DNA soll in einer Datenbank gespeichert werden. Anschließend könnten die Halter der Verschmutzer über eine Kotuntersuchung ermittelt werden. Allein die Installation so einer Datenbank würde pro Hund etwa 200 Euro kosten. Hinzu kämen etwa 75 Euro für den Gentest.

All das, inklusive des dann fälligen Bußgelds, müssten die Halter tragen.

Ohne Kotbeutel erwischt: In Dresden werden Hundehalter bereits zu 20 Euro Bußgeld verdonnert, wenn sie in der Öffentlichkeit keine Kotbehältnisse mit sich führen. Denn wer den Ordnungshütern kein Tütchen vorzeigen kann, gilt als potenzieller Gehwegverschmutzer. Ausreden wie "Mein Hund hat sich schon im heimischen Garten entleert" werden nicht akzeptiert.
 

Wohin mit dem Mist?

Haufen werden zusammen mit dem Straßenkehricht und dem Hausmüll der sogenannten mechanisch-biologischen Entsorgung zugeführt. Nach grober Vorsichtung, Zerkleinerung und Siebung werden die organischen Bestandteile des Mülls mithilfe von Mikroorganismen weiterbehandelt, wodurch eine deutliche Reduktion der organischen Substanz erreicht wird.

Es findet jedoch keine spezielle Sonderbehandlung von Hundekot wie Kompostierung oder ähnliches statt.
 

Und wie tütet man möglichst geschickt ein?

Nichts ist für den Hundehalter unangenehmer, als wenn beim Aufsammeln des Hundeunrats Breiiges entweicht, oder der Kötel nicht will, wohin er soll.

Im Handel gibt es mittlerweile eine Vielzahl raffinierter Produkte die Gassigehern beim Einsammeln helfen:

Kotbeutel aus Kunststoff: Die schwarzen Kunststoffbeutel sind leicht zu bedienen, tragen auch in einer knappen Hosentasche nicht auf und sind günstig in der Anschaffung. Handhabung: Mit der Hand in die Tüte und so geschützt zugreifen, befüllte Tüte umstülpen und verknoten, anschließend im Restmüll entsorgen. Teuer? In einigen Städten werden die Tüten mittels Aufsteller umsonst abgegeben. In den Filialen der Hamburger Dogeriemarktkette Budnikowsky ebenfalls. Andernorts kosten 100 Tüten etwa 3 Euro.

Komfort-Gassibeutel: Kotbeutel mit Papierstreifen zur direkten Säuberung des Hundeafters und zum Aufnehmen des Häufchens. Kleine, wiederverschließbare Packung, ideal für unterwegs, von Swirl, 12 Stück um 1,50 Euro.

Kottüte aus Altpapier: Umweltfreundlich, da das Material zu hundert Prozent biologisch abbaubar ist, jedoch etwas weniger griffig als Folie. 10 Stück um 3 Euro, www.kotbeutel.com

BioBag Kotbeutel im Beutelspender: Die voll kompostierbaren Kotbeutel von der Rolle enthalten kein Polyethylen und zerfallen daher innerhalb von vierzig Tagen. Praktisch: Die Unterbringung im wasserfesten Anhängerbeutel, der mittels Karabiner an Jacke oder Gürtel befestigt werden kann. Beutelspender mit 20 Tüten, um 5 Euro.

Zangensystem aus Kunststoff: Wie ein Kescher erleichtert es Aufnahme und Entsorgen von Hundekot. Einfach Beutel in die Vorrichtung einspannen und Kot aufnehmen. Swirl "Clean Hand", um 9 Euro inklusive 12 Beutel, 3 mal 12 Nachfüllbeutel, um 3 Euro.

Hundefutter mit Kulturbeutel: Das Unternehmen Bubeck fügt seinem Hundefutter Kotbeutel bei und möchte es Hundehaltern leicht machen, Verantwortung für die Hinterlassenschaften ihrer Tiere zu übernehmen. Infos unter: www.bubeck-petfood.de

Einmalhandschuhe: Wer beim Kotaufsammeln auf Nummer sicher gehen will, greift zu Einmalhandschuhen aus Latex. So lässt sich die Hand im Beutel besser schützen und selbst dünneres Material filigraner aufnehmen. Im Drogeriemarkt, 100 Stück um 5 Euro.
 

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Letzte Änderung am 19.11.2017