Bei Brigitte und Walter

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Futtermittelunverträglichkeit

Die Bedeutung der Ernährung

Das Futter, dass Ihr Tier frisst, spielt eine wichtige Rolle für seine Allgemeingesundheit und sein Wohlergehen. Zudem ist eine nahrhafte, ausgewogene Ernährung ein wichtiger Bestandteil eines aktiven, gesunden Lebensstils.

Wenn Ihr Tier eine Futtermittelunverträglichkeit hat, dann ist es sogar noch wichtiger, dass Sie ihm das richtige Futter geben.
 

Was ist eine Futtermittelunverträglichkeit?

Eine Futtermittelunverträglichkeit ist ein allgemeiner Begriff für jede unerwünschte Nebenwirkung auf Futter. Es gibt zwei hauptsächliche Arten der Unverträglichkeit.
 

1. Futtermittelallergie oder -überempfindlichkeit

Eine Immunreaktion auf einen bestimmten Inhaltsstoff, der fast immer ein Protein ist. Allergien können lebenslang andauern, weshalb dieser Inhaltsstoff dauerhaft von der Ernährung entfernt werden muss.
 

2. Nahrunsgmittelintoleranz

Nicht alle Reaktionen auf Futter sind Allergien. Einige Tiere können bestimmte Futtermittel einfach nicht tolerieren. Sie sind eventuell in der Lage, eine Toleranz aufzubauen, aber am besten ist es, den unverträglichen Inhaltsstoff zu vermeiden.
 

Reagiert mein Tier empfindlich auf Futter?

  • Erbrechen
  • Durchfall oder Blähungen
  • Häufiges Kratzen, Schuppenbildung und Haarausfall
  • Entzündete, gerötete Haut
  • Chronische Ohrprobleme
  • Schlechtes Wachstum von jungen Tieren
  • Husten, pfeifendes Atmen und Niesen

 

Was verursacht eine Futtermittelunverträglichkeit?

 

Futter

Die häufigsten Ursachen von Futtermittelallergien bei Hunden sind Rindfleisch, Milchprodukte und Weizen.
Bei Katzen sind es Rindfleisch, Milchprodukte und Fisch.
 

Schädigung

Entzündung, Infektion, chirurgische Eingriffe und einige Medikamente können das Verdauungssystem schädigen, was zu einer Futtermittelunverträglichkeit führen kann.
 

Alter

Eine Futtermittelunverträglichkeit tritt im frühen Lebensalter häufiger auf, und der Schweregrad der allergischen Reaktion ist bei jüngeren Tieren stärker.
 

Rasse

Bei einigen Rassen ist es wahrscheinlicher, dass sie eine Futtermittelunverträglichkeit entwickeln, wie Siamkatzen, West Highland White Terrier, Cockerspaniel und Irische Setter.
 

Ihre Checkliste

  • Wenn Sie den Verdacht auf eine Futtermittelunverträglichkeit haben, suchen Sie den Tierarzt sofort auf.
  • Füttern Sie nur das vom Tierarzt empfohlene Futter.
  • Lassen Sie sich von Ihrem Tierarzt beraten, inwiefern Sie das Dosen- und Trockenfutter kombinieren können.
  • Anstatt Reste und Leckerbissen zu füttern, belohnen Sie ihr Tier mit kleinen Mengen des empfohlenen Futters.
  • Achten Sie darauf, dass Ihr Tier keine zusätzliche Nahrung findet.
  • Stellen Sie ausreichend sauberes, frisches Wasser bereit.
  • Wenn sich die Anzeichen nicht verbessern, oder wiederholt auftreten, suchen Sie unbedingt den Tierarzt auf.
 

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Letzte Änderung

Letzte Änderung am 19.11.2017