Bei Brigitte und Walter

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Silvester ohne Stress für den Hund

Tipps für den Silvesterabend

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Wenn an Silvester laute Raketen den Himmel in ein buntes Lichtermeer verwandeln, haben eigentlich nur wir Menschen großen Spaß. Hunde haben ein viel empfindlicheres Gehör als Menschen und können den plötzlichen Krach, das Zischen und die grellen Leuchtraketen einer schönen gemeinsamen Feier nicht zuordnen. Von einigen wenigen Hunden abgesehen, ist Silvester für die Mehrzahl der Hunde echter Stress.

Das laute, massenhafte Knallen in der Silvesternacht können sie einfach nicht einordnen und der Lärm versetzt viele Hunde in helle Aufregung. Sensible Hunde reagieren auch Tage oder sogar Wochen später noch panisch auf laute Geräusche.
 

Lärm von draußen

An Silvester sollten Türen und Fenster geschlossen bleiben, eventuell können auch in bestimmten Räumen Rollos geschlossen werden, um den Lärm etwas zu dämpfen.
 

Ablenkung

Andere, vertraute Geräusche in Haus oder Wohnung auf gehobener Zimmerlautstärke wie Fernsehgerät oder Musik können eventuell von den ungewohnten Geräuschen draußen etwas ablenken.
 

Sicherer Platz

Idealerweise sollte für den Hund ein ruhiger Platz in einem Raum reserviert werden, der abseits der Straße liegt. Mindestens eine vertraute Bezugsperson sollte an diesem Abend bei dem Hund bleiben und ihm durch einen ruhigen und entspannten Umgang Sicherheit vermitteln. Gerade wenn Sie mit Ihrem Hund an einer Silvesterparty teilnehmen, vergessen Sie bitte nicht, ihm einen vertrauten Platz zu schaffen, an dem er sich geborgen fühlen kann. Nehmen Sie sein Lieblingskörbchen mit oder, falls das nicht gehen sollte, eine Decke von daheim und sein Lieblingskuscheltier oder sein Lieblingsspielzeug. Das gibt Halt und Sicherheit. Wenn Frauchen oder Herrchen sich dann noch ein bischen kümmern, kann nichts mehr schiefgehen.
 

Nicht trösten

Besondere Aufmerksamkeit für den Hund ist gut, sollte jedoch nicht ständiges und übertriebenes "Trösten" bedeuten, der Hund könnte das leicht als Bestätigung dafür betrachten, wie schlimm die Situation wirklich ist. Leises und beruhigendes Ansprechen und Streicheln während des Silvesterfeuerwerks selbst kann aber durchaus helfen. Das richtige Maß ist wichtig.
 

Nur angeleinte Spaziergänge

In den Tagen vor und nach Silvester sollte man nach Möglichkeit mit seinem Hund nur angeleint Spaziergänge machen, denn gerne wird auch Stunden vorher oder nachher der eine oder andere Böller gezündet. Diese könnten Hunde so sehr erschrecken, dass sie panisch davonrennen und bei der Flucht sich und andere in Unfallgefahr bringen, bzw. sich irgendwo draußen ein Versteck suchen, aus dem sie sich nicht mehr heraus trauen.
 

Wie kann man den Hund vorbereiten?

Geräuschtraining
Eine gute Möglichkeit, das Knallertrauma an Silvester zu vermeiden, ist ein vorheriges Geräuschtraining mit speziellen CDs. Hiermit sollte schon einige Wochen vor Silvester begonnen werden. Erst wird die CD ganz leise abgespielt. Reagiert der Hund nicht mehr auf die Geräusche, kann die Lautstärke mehr und mehr erhöht werden. Sinnvoll ist es, den Hund zu streicheln und zu füttern, während er die Geräusche hört. So kann eine positive Verknüpfung erfolgen, die dem Hund die Angst vor dem Silvesterfeuerwerk nimmt.

Pheromone
Darüber hinaus gibt es noch die Möglichkeit, Duftstoffe in der Wohnung zu versprühen. Solche Pheromone werden synthetisch hergestellt und sind beim Tierarzt erhältlich. Sie steigern beim Tier das Wohlbefinden. Im Notfall ist auch der Griff zu einem Beruhigungsmittel möglich. Hierbei sollte man sich aber auf jeden Fall professionell beraten lassen. Das gilt vor allem bei älteren Tieren.

Bachblüten und Homöopathie
Tiere reagieren sehr gut auf naturheilkundliche Ansätze wie Homöopathie, Bachblüten, Kräuteranwendungen und Ähnliches. Die meisten Tierhalter haben deshalb immer Dr. Bachs Rescuetropfen parat. Diese helfen in akuten Stresssituationen ebenso wie bei Verletzungen. Immer, wo es sich um einen Notfall handelt, kann man mit diesen Tropfen hilfreich eingreifen. Es gibt für Tiere extra alkoholfreie Rescuetropfen.
 

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Letzte Änderung

Letzte Änderung am 19.11.2017