Bei Brigitte und Walter

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Der Helm

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Wichtig: Auf neuste Norm ECE R 22.05 achten
Beim Kauf eines neuen Motorradhelms – egal, ob Integral-, Klapp-, Jet- oder Crosshelm – sollten Biker auf die neuste europäische Zulassungsvorschrift ECE R 22.05 achten. Der ECE-Aufnäher, meist am Kinnriemen oder im Innenfutter, trägt ein großes "E" mit der Ziffer des Landes – etwa "1" für Deutschland – und die Genehmigungsnummer, die mit "5" oder "05" beginnen muss.

Helme, die nur die alte 04er-Norm erfüllen, dürfen noch verkauft werden, doch wurde beispielsweise deren Kinnteil nicht getestet. Darüber hinaus liegt die Messlatte für Visiere in Sachen Verzerrungen und Antibeschlag-Tauglichkeit (Hinweis "mist retardand") mittlerweile deutlich höher.

Ein Motorradhelm muss zwar rundum gut und fest sitzen, darf aber nicht drücken. Wenn möglich, den Kopfschutz im Geschäft eine Stunde lang tragen oder – noch besser – Probe fahren. So offenbaren sich am besten Schwachpunkte wie Windgeräusche oder zu lockerer Sitz. Wichtiger Sicherheitsfaktor ist auch das Gewicht: Denn ein relativ leichter Helm (rund 1.500 Gramm) belastet bei einem Unfall die Nackenwirbel weitaus weniger.

Die wichtigsten mechanischen Kontrollen im TÜV-Labor bei der vorgeschriebenen simulierten Geschwindigkeit von 27 km/h sind etwa die Stoßdämpfungsprüfung an der Helmschale, Check von Kinnriemen und Verschluss sowie der "Abstreiftest", bei dem die Spezialisten untersuchen, wie gut der Helm bei einer Rutschpartie den Kopf wirklich schützt.
 

Welcher Helm für wen?

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Integralhelm

Der Integralhelm: Der so genannte "Vollvisierhelme", der den gesamten Kopf umschließt und damit auch den Kinnbereich schützt. er stellt die sicherste Helmvariante dar.
 
Das Beste in Sachen Gesichts- und Unfallschutz. Das oftmals hohe Gewicht, oder die nicht immer optimale Belüftung sind die Nachteile des Vollschutzes. Speziell für Brillenträger ist das Auf- und Absetzen ein umständliches Ritual. Einige Menschen fühlen sich in einem Intergralhelm auch eingesperrt und unwohl.
 

Der Klapphelm

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Klapphelm

Jethelm-Komfort beim Auf- und beim Absetzen sowie in der Zigarrettenpause, Integralhelm-Schutz während der Fahrt – das klappt.
 
Klapphelme sind eine Alternative zu Integralhelmen und werden von vielen Motorradfahrern als angenehmer empfunden. In zugeklapptem Zustand bieten sie den gleichen Schutz wie Integralhelme. Zum Aufklappen wird der untere Teil des Helms vollständig nach oben geklappt, wobei das gesamte Gesicht freigelegt wird. Diese Position ist für langsamere Fahrt gedacht, in dieser Stellung hat der Helm natürlich auch weniger Schutzfunktion, weil der Kinnbereich frei ist.
 
Kleine Nachteile: ihr meist etwas höheres Gewicht und die im Extremfall nicht ganz so stabilen Kinnteile.
 

Der Jet-Helm

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Jet-Helm

Der Jet-Helm, Klassiker in Form früher Pilotenhelme. Cool nur ohne Schirm. Sonnen- oder Fliegerbrille sind Pflicht. Besserer Schutz und bessere Ausstattung als bei der Halbschale, Nase und Kinn sind trotzdem stark gefährdet.
 
Von Chopper-Fahrern favorisiert, ist offen – auch für Regen, Kälte und Gefahren, denn das Kinn liegt blank.
 

Der Cross-Helm

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Cross-Helm

Der richtige Helm für Geländetrips: Schalenauf­bau wie beim Integralhelm, ohne Visier, dafür mit grö­ßerem Sichtfeld und ausreichend Platz für die Crossbrille. Das Futter lässt sich meist herausnehmen und waschen.
 
Enduro-Treiber mögen Cross-Helme – offen, aber mit Kinnbügel. Die meisten Motorcrosshelme haben kein Visier und benötigen zusätzlich eine Motorradbrille. Bei dieser Helmvariante ist die Kinnpartie geschlossen und fest, aber weiter vom Gesicht entfernt.
 

Die Brain-Cap

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Brain-Cap

Vorsicht vor den coolen Harley-Chopper-Calimero-Halbschalen, so genannten Braincaps. Denn: Diese leichte „Hirnkappe” ist unter Chopper-/Cruiserpiloten zwar sehr beliebt, bietet aber noch weniger Schutz als die Halbschale. Sie sind streng genommen auch im Sinn der Straßenverkehrsordnung keine Motorradhelme!

Schutzbrillen sollten sich an die Gesichtsform anpassen und aus bruchfestem Glas oder Kunststoff mit weichen Rändern bestehen...
 
GFK- und Glasfiber
Duroplastische Kunststoffe sind relativ schwer, besonders wenn die Schale in Handlaminierung hergestellt wird. Etwas leichter wird’s bei der Heißpressung. Der Vorteil dieser Materialien ist ihre Robustheit: Sie sind witterungs- und lösungsmittelbeständig. Die Lebensdauer ist trotzdem begrenzt. Kohlefasergewebe anstelle von Glasfaser kombiniert Materialbeständigkeit mit geringem Gewicht. Es ist deutlich leichter, der Preis aber erheblich höher.

Thermoplastische Kunststoffe
Diese Helme erkennt man meist an ihrer Naht. Dank der maschinellen Verarbeitung von thermoplastischen Kunststoffen wie Polycarbonat (PC), Polyamid (PA) oder Acryl-Butadien-Styrol (ABS) ist ihre Qualität gleich bleibend gut – im Gegensatz zu hand-laminiertem GFK.
 

Reinigung und Pflege

Der Nachteil der Leichtbauweise ist die Empfindlichkeit: Wetter und Lösungsmittel greifen das Material an. Selbst Aufkleber und Lacke können die Sicherheit beeinträchtigen, ohne dass Schäden an der Oberfläche erkennbar sind. Sie sollten daher nur mit warmem Wasser und Seife gereinigt werden.
 
Resistenter gegen Chemikalien, doch ähnlich kurzlebig sind Polyamid- und ABS-Helme, die im Laufe der Zeit ihre guten Materialeigenschaften verlieren.
 

Lebensdauer

Auch wenn der Helm einen Unfall scheinbar schadlos überstanden hat, sollte man ihn austauschen. Nur der Hersteller kann prüfen, ob der Helm noch sicher ist. Dazu muss er komplett auseinander genommen werden.
Entscheidend für die Lebensdauer ist stets, wie oft ein Helm getragen wird, oder Wind und Wetter ausgesetzt ist.
Thermoplasthelme haben eine durchschnittliche Lebensdauer von drei bis sechs Jahren. Helme aus GFK oder Kohlefaser halten länger. Doch auch ihr Innenleben verliert mit der Zeit an Dämpfungsqualität.
 

Windgeräusche

Jeder Motorradfahrer liebt die Motor- und Ansauggeräusche seines geliebten Bikes und versucht diese in allen Geschwindigkeits- und Drehzahlbereichen so oft wie möglich auszukosten.

Aber: Jenseits von Tempo 150 können Windgeräusche auf ohrenbetäubende 100 db (A) und mehr anschwellen und langfristig zu Gehörschäden führen. Abhilfe schaffen verschiedenartige Ohrstöpsel aus dem Fachhandel.
Wie laut es aber auf dem Bike wirklich wird, hängt von verschiedenen Faktoren ab: Körpergröße des Fahrers, Sitzhaltung, Motorrad (mit oder ohne Verkleidung), Stellung des Windschilds und nicht zuletzt von der Form des Helms.
 

Visier

Manche putzen ihr Visier erst dann wenn sie nicht mehr durch die Insektenkruste durchsehen können. Irgendwelche Mittelchen sind für diese Fahrer Geldverschwendung!

So wird’s gemacht: ein saugfähiges Küchentuch (notfalls: Klopapier) ordentlich nass machen und auf das Visier legen. Bis 300 zählen und mit trockenem Papier darüber wischen.

Man kann das Visier auch von innen reinigen (Außer es ist beschichtete). Es ist erstaunlich, wie dreckig ein Stück Papier werden kann, wenn man damit das Visier von innen putzt.

Trick: Visiere beschlagen nicht, wenn man sie mit Spüli wie folgt behandelt:
Äußerst wenig verwenden! Ein Tropfen pur fürs ganze Visier reicht völlig aus. Evtl. noch ein zweiter, aber jeder weitere ist viel zu viel und beeinträchtigt das Ergebnis erheblich.
Mit frisch gewaschenem (fettfreiem!) Finger verteilen - und zwar so, dass es aussieht, wie ein mit Fett verschmiertes Brillenglas.
Dann anhauchen!!! Das lässt den Schlier verschwinden und Du hast klare Sicht.
Auch bei Nachtfahrt hat man dann keine Probleme mehr.

ANTI-FOG-GEL vom Optiker/Optikerversand
Antibeschlag- und Reinigungsmittel für alle Brillengläser, Sonnen-, Ski- und Taucherbrillen
 

PINLOCK-Visier

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Antibeschlag Visier zur nachträglichen Montage in vorhandene Visiere. Das Pinlock Visier wird nach erfolgter Montage von innen gegen das vorhandene Visier gesteckt, durch eine Gummidichtung schließt es perfekt ab, es entsteht ein Doppelscheibeneffekt und durch die zusätzliche Beschichtung des Pinlock-Visiers wird das Visier nie wieder beschlagen. Die Montage ist sehr einfach, es wird nur eine Bohrmaschine benötigt, alle anderen Teile wie Bohrer, Schablone, Gebrauchsanweisung etc. werden mitgeliefert. Es passt an die meisten Markenhelme

Meine Erfahrung ist, dass es in der Funktion nachlässt, wenn das Hauptvisier öfter ausgewechselt wird, da die Dichtungslippe durch Bewegung des Visiers beim Aus/Einbau nicht mehr ausreichend schließt. Abhilfe: Durch leichte Drehung der beiden seitlichen Extender wieder Druck aufbauen und dadurch abdichten.
 

Speziell für den Brillenträger

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Biker-Add Lesehilfe

Die meisten Brillenträger kämpfen mit den folgenden Problemen:
  • Mit Lesebrille fahren drückt unter dem Helm an den Ohren!
  • Ohne Lesebrille kann man die Landkarte auf dem Tankrucksack nicht lesen.
  • Der Tachometerstand ist während der Fahrt nur zu erahnen.
  • Die Tankanzeige verschwimmt.
  • Bei einem getönten Visier sieht man im Nahbereich nur noch verschwommen.
Die Lösung:
Lesebrillengläser einfach unten von innen ins Visier einkleben – fertig!!

Die aus Kunststoff gefertigten Lesebrillengläser haben eine speziell für ein Motorradvisier geschliffene Form, die einen optimalen Blickwinkel garantieren.

Die Brillengläser werden mit transparenten Spezialdichtungen von innen unten ins Visier eingeklebt, so dass der Sichtbereich zum Motorradfahren nicht beeinträchtigt wird.
Durch diese Dichtung entsteht zwischen Brillenglas und Visier ein Hohlraum wodurch der Lesebereich nicht beschlägt. Funktioniert wie beim Pinlock. Die Gläser gibt es in verschiedenen Dioptrienwerten.

Mehr Information zu Gläsern, Lieferung, Preisen und Montage gibt es hier: www.bikeradd.de
 

Tipps für den Klapphelmkauf

Sie werden im Preisbereich von 100 - 500 EUR angeboten. Doch völlig unabhängig vom Preis sollten beim Kauf einige wichtige Punkte beachtet werden.

Im Laden überprüfen:
  • Kinnteil sollte mit einer Hand zu öffnen oder zu schließen sein.
  • Kinnteilverriegelungsmechanismus sollte aus stabilem Metall gefertigt sein.
  • druckstellenfreie Passform ist wichtig
  • strammer Sitz und gute Fixierung auch bei geöffnetem Kinnteil
  • geringes Gewicht
  • beschlagfreies Visier
  • werkzeugloser Visierwechsel sollte möglich sein
  • gute Brilleneignung
  • mit Handschuhen bedienbare Belüftungseinstellungen
  • ausreichend großes Sichtfeld
  • herausnehmbare Wangenpolster und Innenfutter
  • beim obligatorischen ECE-Sticker auf das "P" für "Kinnteil geprüft" achten. "NP" bedeutet "Kinnteil nicht geprüft".
  • integrierte Sonnenblende, idealerweise stufenlos verstellbar
Auf der Probefahrt testen:
  • gute Akustik, möglichst leise, wenig oder keine Windgeräusche.
  • auch bei höheren Geschwindigkeiten niedrige Nackenkräfte
  • kein störender Auftrieb beim Fahren
  • gute Belüftung, aber keine Zugluft in den Augen
 

Brackel

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Letzte Änderung

Letzte Änderung am 19.11.2017