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Motorradfahren im Regen

Oberstes Gebot im Regen: entspannte Konzentration - "Geschmeidig fahren" lautet die Zauberformel für Motorradfans, wenn es regnet. Heftiges Beschleunigen, scharfes Bremsen und schneller Schräglagenwechsel führen zu kritischen Situationen. Wichtig ist außerdem warme, dichte Kleidung, denn mit nassen und kalten Klamotten lässt die Konzentration schnell nach.

Zur Ausrüstung gehört entweder die klassische Regenüberbekleidung oder gleich eine wasserdichte, atmungsaktive Motorradkombi mit Funktionsmembran. Auch Stiefel mit wasserdichter Membran verbessern den Komfort deutlich. Wer nämlich trotz Regens warm und trocken bleibt, kann sich besser auf seine Maschine und die Umstände konzentrieren. Kalte und nasse Kleidung lenken vom Fahren ab. Und weil das Wetter oft schlagartig wechselt, sollte eine zusätzliche Regenkluft immer im Gepäck stecken.

Von größter Bedeutung bei Regenfahrten ist die bestmögliche Sicht, schließlich ist voraus schauendes Fahren unter diesen Bedingungen besonders wichtig. Wenn Wolken den Himmel verdüstern, darf die Sicht nicht zusätzlich eingeschränkt werden. Deswegen darf das Helmvisier weder getönt sein, noch darf es beschlagen, selbst wenn es vollständig geschlossen ist. Fahren mit halboffenem Visier ist eine nur unzureichende Lösung. Im Zweifelsfall sollte ein Ersatzvisier dabei sein. Das Pinlock-Visier leistet da erstklassige Hilfe.

Eine kritische Situation für Motorradfahrer entsteht, wenn es lange Zeit trocken war und dann leicht regnet. Feuchtigkeit und Straßenstaub mischen sich zu einer schmierigen Oberfläche, die Reifen können darauf leichter rutschen. Während dieser Phase besonders vorsichtig fahren! Rutschgefahr herrscht auch auf den weißen Fahrbahnmarkierungen – besonders im Ausland sind sie bisweilen spiegelglatt – und auf den schwarzen Bitumen-Ausbesserungen innerorts und auf Landstraßen. Vielfach sind diese Ausbesserungen unter der Wasserschicht nicht erkennbar.

Bei heftigem Regen wählen erfahrene Biker einen sanften, runden Fahrstil. Dies gilt besonders auf leistungs- und drehmomentstarken Motorrädern. Sie vermeiden rasantes Beschleunigen und extremes Kurvenfahren. Außerdem vergrößern sie den Abstand zum Vordermann, um Reserven für die richtigen Reaktionen zu schaffen. Zudem entgehen sie auf Autobahnen und Bundesstraßen der Gischt, die Autos und Laster mit ihren breiten Reifen aufwirbeln.

Das effektive Bremsen auf nasser Fahrbahn ist und bleibt eine heikle Aufgabe, die sich allerdings üben lässt. Grundsätzlich werden alle Bremsen eingesetzt, überwiegend auch die des Motors. Bei Geradeausfahrt sind auch relativ starke Bremsungen möglich. Dazu wird der Bremsdruck weich, aber zügig gesteigert. Jedes schlagartige Betätigen der Bremshebel lässt vor allem das Vorderrad blitzschnell blockieren, wenn kein segensreiches Anti-Blockiersystem eingreift. Dabei gilt es bei allen Fahrmanövern im Regen, entspannt zu bleiben.

Jede Regenfahrt ist eine Übung für die nächste nasse Herausforderung.

Quellen: ADAC
 

Brackel

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Letzte Änderung

Letzte Änderung am 19.11.2017