Bei Brigitte und Walter

SliderImageSliderImageSliderImageSliderImageSliderImageSliderImagezoomInSliderImageSliderImageSliderImageSliderImageSliderImageSliderImageSliderImageSliderImageSliderImageSliderImageSliderImage

Verhalten auf der Rennstrecke

Fahren auf der Rennstrecke gehört zum Schärfsten, was man auf zwei Rädern erleben kann. Aber gewisse grundsätzliche Regeln sind auch beim freien Blasen zu beachten, damit es nicht schief geht.

Bekleidung:
- eine gute Ausrüstung dient der eigenen Sicherheit!

Helm:
- sauberes Visier, intakter Verschluss, genaue Passform

Kombi:
- intakte Reißverschlüsse, keine Risse im Leder,
- keine Schlüssel, Geldbörse, Handy in den Taschen (Verletzungsgefahr bei Stürzen)

Stiefel:
- Knöchel müssen bedeckt sein

Handschuhe:
- genaue Passform, nicht abgeschliffen oder aufgerissen

Rückenprotektor:
- ganz selbstverständlich

Motorrad:
- Bremsen 100% in Ordnung
- kein Flüssigkeitsverlust ( Wasser, Öl, etc.)
- kein Frostschutzmittel im Kühlwasser *
- wenn möglich Ablassschrauben mit Draht sichern
- genügend Reifenprofil
- Reifendruck prüfen, evtl. auf Rennstreckenbetrieb einstellen
- Blinker, Scheinwerfer, etc. entfernen, oder zumindest ausschalten und abkleben.
- Nummernschild entfernen
- Bremslicht entfernen oder zumindest abkleben
- Rückspiegel entfernen

* Sollte Frostschutzmittel auslaufen, können nachfolgende Biker zu Sturz kommen!

Was man zum Renntraining mitnehmen sollte:
Werkzeuge, Bremsbeläge, Bremsflüssigkeit, Motoröl, Ersatz- oder Spezial-Reifen, Kettenschmiermittel, Klebeband, Sicherungsdraht, Sturzteile wie Fussrasten, Lenkerstummel u. Brems-Kupplungs-Hebeleien, Ersatz-Visier, Visier-Reiniger, Ersatz-Knieschleifer, Rückenprotektor, Regenkombi.
 

Die 15 Gebote für die Piste (von Werner Koch):

Die erste Runde zur Streckenbesichtigung nutzen, dabei zügiges Landstraßentempo wählen und Reifen warmfahren. Streckenbesichtigung heißt auch, die Weiträumigkeit der Auslaufzonen an schnellen oder kritischen Streckenpassagen abschätzen. Speziell den Übergang vom Asphalt aufs Gras und umgekehrt inspizieren, um bei einem Ausritt wieder sturzfrei auf die Strecke einfädeln zu können.

In Streckenpassagen mit extrem kleinen Auslaufzonen im freien Training oder bei Hobby Veranstaltungen ohne Wertung nicht auf der letzten Rille fahren - hohes Verletzungsrisiko bei einem Sturz.

Je nach Außentemperatur und Gummimischung in den ersten zwei bis drei Runden Reifen warmfahren, aber nicht schleichen. Achtung: Bei Strecken mit starkem Übergewicht an Links- oder Rechtskurven damit rechnen, dass die jeweils weniger belastete Reifenflanke länger zum Aufwärmen braucht und anfangs weniger Grip hat.

Zum effizienten Warmfahren auf den Geraden kräftig beschleunigen und bremsen. Dabei walkt der Reifen stark, baut so auch im Unterbau, der Karkasse, Temperatur auf und gibt diese über die gesamte Lauffläche in den Schulterbereich weiter.

Beim Warmfahren in Kurven normale Sitzhaltung einnehmen oder das Motorrad sogar nach unten drücken. Dabei heizt sich der Reifen durch die größere Schräglage auch in der seitlichen Lauffläche, der Reifenschulter, auf.

Beim Einfädeln aus der Boxengasse auf die Rennstrecke auf eine Lücke warten, zügig beschleunigen, und in den ersten Kurven nicht die Ideallinie kreuzen, sondern auf der Seite der Boxenausfahrt bleiben. Blick nur nach vorn auf die Ideallinie richten, nicht umdrehen, um eventuell einem Schnelleren Platz machen zu wollen.

Auf den Geraden und nach Kurven immer so schnell wie möglich fahren, nie bummeln oder unvermutet abbremsen, denn der Hintermann rechnet auf der Rennstrecke nicht mit solchen Manövern. Wer auf seinen Kumpel oder Lieblingsgegner warten will, tut dies an der Boxenausfahrt, nie auf der Rennstrecke.

Niemals unvermittelt die Spur wechseln oder die Fahrbahn freimachen, um schnelleren Fahrern Platz zu machen. Denn die legen sich die passende Stelle zum Überholen selbst zurecht. Wer willkürlich die Spur wechselt, blockiert eventuell dem schnelleren Fahrer genau in diesem Moment die Überholspur.

Schnelle Fahrer nehmen beim Überholen in gemischten Gruppen aus Anfängern und Profis Rücksicht und drücken sich nicht auf der letzten Rille vorbei.

Bei Defekten oder sonstigen Problemen sofort Handzeichen geben und die Strecke auf der Seite verlassen, auf der man sich befindet. Niemals beim Ausrollen die Strecke kreuzen. Das defekte Motorrad möglichst von der Strecke entfernt und nicht in der „Schusslinie" abstellen, damit das Training nicht unnötig unterbrochen oder durch gelbe Flaggen eingeschränkt werden muss.

Bei geschwenkter gelber Flagge (Vorsicht Gefahr, zum Anhalten bereit machen) Tempo reduzieren, dabei etwas aufrichten, um den Hintermann auf die Gefahr aufmerksam zu machen. Nach Passieren der Gefahrenstelle schnelles Tempo weiterfahren. Bei gelber Flagge gilt Überholverbot.

Bei roter Flagge (Abbruch, zum Anhalten bereit machen, Strecke über die Ausfahrt verlassen) Tempo reduzieren, aufrichten und bei gemäßigtem Tempo weiterfahren bis zur offiziellen Streckenausfahrt. Keinesfalls einfach auf der Strecke anhalten.

Nach Passieren der Zielflagge Tempo reduzieren und aufrichten, dabei nicht stark bremsen oder unvermutet die Spur wechseln, mit zügigem Tempo die Auslaufrunde bis zur offiziellen Streckenausfahrt fertig fahren.
ACHTUNG: Bei kurzen Trainingszeiten fahren manche übereifrige Fahrer auch die Auslaufrunde trotz gelber Flaggen im Renntempo.

Bei rot/gelb gestreifter Flagge (Öl auf der Strecke, Rutschgefahr) Tempo reduzieren und nach möglichen Ölspuren Ausschau halten, zur Sicherheit Ideallinie verlassen, nur wenig Schräglage fahren und vorsichtig bremsen.

Bekommt man die blaue Flagge zu sehen (Vorsicht, schneller Fahrer setzt zum Überholen an) auf der Ideallinie weiterfahren, sicherheitshalber einen Meter Platz zum Streckenrand lassen, um dem schnelleren Fahrer etwas Raum zum Überholen zu bieten. Nicht umdrehen oder bremsen.

Quellen:
Werner Koch/Motorrad
 

Brackel

Image

Aktuelle Veranstaltungen

line
 

Motorradfreunde

 

unser Shop artHouze

 

Brigitte's Büroservice

 

Letzte Änderung

Letzte Änderung am 19.11.2017