Bei Brigitte und Walter

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Gedämpft und gefedert

Bei einem gut ausbalancierten Bike sind Gabel und Federbein einheitlich abgestimmt und arbeiten weder zu straff noch sind sie zu komfortabel. Passen die Balance und die Fahrwerksgeometrie, ist das Bike handlich und fährt zugleich stabil.

Quelle: Motorrad, PS, 2Räder
 

Zugstufe

In den meisten modernen Supersportlern beherbergt der Gabelstopfen den Einstellmechanismus zur Federvorspannung (Federbasis), sowie die Zugstufendämpfung. Die Zugstufe dämpft hydraulisch die Ausfederbewegung der Gabel. Ohne sie würde die Front nach dem Eintauchen nach oben schnellen und stark nachschwingen. Manche Hersteller verbauen in einem Gabelholm die Zugstufe, im anderen die Druckstufe. Die beiden Holme sind dank der Gabelbrücken miteinander verbunden. Der Einsteller für die Federbasis reguliert den Federweg.
 

Lenkungsdämpfer

Ein Lenkungsdämpfer verhindert oder lindert gefährliches Lenkerschlagen (Neudeutsch: Kickback). Dabei handelt es sich um Ausschläge der Fahrzeugfront, die im Extremfall zum Kontrollverlust und damit zum Sturz führen können. Lenkerschlagen entsteht meist bei starkem Beschleunigen, wenn Impulse von Fahrbahnunebenheiten über das Vorderrad ins Fahrwerk eingeleitet werden. Der Lenkungsdämpfer stützt sich am Rahmen ab und ist mit der Gabel verbunden.
 

Federbein

Generell stecken Federbeine zwischen Schwinge und Rahmen. Meist sind sie über eine Umlenkung verbunden und haben die Aufgabe, bei unterschiedlichsten Fahrzuständen den Bodenkontakt des Hinterrads zur Straße zu gewährleisten.
Außerdem sollen sie möglichst viel Fahrkomfort bieten und gleichzeitig maximalen mechanischen Grip für den Hinterreifen liefern. In heutigen Bikes steckt meist ein einzelnes (Zentral-) Federbein.

Gute Exemplare bieten sämtliche Verstellmöglichkeiten: Zug- und Druckstufendämpfung, hydraulische Federvorspannung und Höheneinstellung.
 

Druckstufen-Dämpfung

Die Druckstufe unterstützt hydraulisch die Wirkung der Gabelfedern und verhindert ein zu abruptes Abtauchen der Front.

Der Einsteller ist normalerweise unten am Gabelfuß angesiedelt. Ausnahmen bilden Gabeln, die in einem Holm die Zugstufe und im anderen die Druckstufe beherbergen, sowie Big-Piston-Gabeln, bei denen sich die Einstell-Schräubchen oben an der Gabel befinden.

Die Druckstufe wird mit "C" wie Compression und die Zugstufe mit "R" wie Rebound beschrieben.
 

Gabel-Innenleben

Im Inneren moderner, hochwertiger Gabeln werkeln sogenannte Cartridge-Systeme. Cartridge stammt aus dem Englischen und bedeutet "Kartusche" oder auch "Einsatz". Die Kartusche ist in einem Dämpferzylinder untergebracht, der wiederum im Gabelholm steckt. Die Cartridge beherbergt die Druck- und Zugstufen-Dämpfung, sowie die Feder. Besonders exklusive Systeme arbeiten mit Gasdruck, was Dampfblasenbildung (Kavitation) des Öls vermeidet und damit eine sehr gleichmäßige Dämpfung sicherstellt.
 

Umlenkung

Mit dem Umlenksystem an der unteren Federbeinaufnahme erreichen die Konstrukteure eine progressive Kennlinie der Federung. Vereinfacht bedeutet das: Je weiter das Federbein einfedert, desto stärker verhärtet es sich. Folgerichtig müssen die Kräfte überproportional ansteigen, um es noch stärker zu komprimieren. Vorteil: Das Federbein kann so abgestimmt werden, dass es am Anfang des Federweges sensibel anspricht. Die Progression verhindert das Durchschlagen bei zunehmender Belastung.
 

Brackel

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Letzte Änderung

Letzte Änderung am 19.11.2017