Bei Brigitte und Walter

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Unsere Reise nach Vietnam

2013
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Diesmal setzten wir den lange gehegten Wunsch um, einmal Vietnam zu bereisen. Zuerst einige Touren, um das Land und die Leute kennen zu lernen und am Schluß noch ein paar Tage am Strand.

Aber der Start brachte schon einige Probleme für uns mit. Am 04.11.2013 wollten wir eigentlich mit dem Zug nach FFM fahren und von dort nach Saigon fliegen. Leider hat uns die Deutsche Bundesbahn einen Strich durch die Rechnung gemacht. Der Zug hatte bei Abfahrt in Hamburg schon 25 Minuten Verspätung und unterwegs legte die Bahn noch ordentlich was drauf. Am Ende verfehlten wir den Flug um wenige Minuten und hatten uns umsonst abgehetzt. Was also tun?

Zuerst riefen wir den Veranstalter an und baten um eine Lösung. Er kümmerte sich auch um alles und buchte uns für den nächsten Tag nach Hanoi. Wir suchten unterdessen ein Hotel, fuhren in die Stadt für ein Abendessen und nahmen auf dem Rückweg auch noch die neuen Reisedokumente mit. Jetzt müssen wir noch mit der Bahn über einen Ausgleich fuer die Zusatzkosten sprechen.

So startete unser Urlaub dann am 05.11. mit dem Flug von FFM nach Hanoi anstatt über Saigon.
 
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Anreise und erste Station

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Von Hanoi aus flogen wir gleich nach Hue weiter, wo wir von der Reisegruppe aufgenommen wurden. Leider fehlten uns dann zwar die Touren des ersten Tages, aber wir waren ja froh, dass es überhaupt geklappt hatte.

Von Hue aus ging es nach einem schmackhaften Nudelgericht an der Straße weiter über Da Nang nach Hoi An in ein wunderschönes kleines Hotel (Ancient House River) am Ortsrand. Die Fahrt ging über den 496 m hohen Wolkenpass, der Wetterscheide zwischen dem subtropischen Norden und tropischen Süden.

Mit dem Shuttlebus sind wir dann noch in die Stadt, um wenigstens ein erstes vietnamesisches Abendessen zu genießen.


 
 

Stadtbesichtigung Hoi An & Kochkurs

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Zuerst stand noch eine Stadtbesichtigung von Hoi An auf dem Programm. Schöne alte Stadt mit interessanten Gebäuden, Brücken und Gemeindezentrum.

Hervorzuheben sind die Japanischer Brücke, Phuc Kien Pagode und das Chinesische Viertel. Anschließend ein Gang über den Markt, auf dem viele Früchte, Gemüse, Kräuter, Gewürze, Fleisch und Fisch angeboten werden.
 
 
Danach machten wir eine Fahrradtour in das Dorf Tra Que zu einem Bauern am Stadtrand, bei dem wir zuerst eine Fußmassage bekamen, dann vietnamesisch kochten und anschließend die Ergebnisse unserer Kochkunst („Tam Huu“ – Frühlingsrolle, „Banh xeo“ und die für Zentralvietnam typischen Pfannkuchen) verzehrten. Sehr fröhliche Veranstaltung mit dem Fokus mehr auf Geselligkeit, als auf selbst Kochen.
 
 
Im Anschluss Entspannung im Hotel.
 

Fahrt nach Da Nang und Flug nach Saigon

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Fahrt nach Da Nang und Flug nach Saigon. Nach der Ankunft im Hotel (Grand Saigon) Stadtbummel, Shopping und Abendessen. Während wir im Straßencafe saßen, fuhren geschätzte 1 Million Moppeds und Fahrräder vorbei. Unglaublich, wie das alles so reibungslos funktioniert.

Ein paar giftig grün aussehende Cocktails rundeten dann den Abend ab. Wir wollten auch nicht zu spät ins Bett, denn um 08 h waren wir wieder zur Stadtrundfahrt verabredet.
 
 

Stadtrundfahrt Saigon & die Gänge von Co Chi

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Heute große Stadtrundfahrt. Dabei das alte Postamt besucht, Notre Dam und noch ein paar wichtige Gebäude. Verrückt ist ja dabei, dass eine Menge Brautpaare sich mitten auf der Straße fotografieren lassen und dabei der ganze Verkehr entweder zum Erliegen kommt, oder einfach drumherum fährt. Alles ganz gelassen und cool.

Danach ging es zu den Gängen im Norden von Saigon (Co Chi), aus denen heraus die Partisanen zuerst gegen die Franzosen und dann gegen die USA gekämpft haben. Unglaublich wie eine ganze Region dort unter der Oberfläche ums Überleben gekämpft hat.
 
 
Später dann noch ein Besuch in einer der größten Markthallen von Saigon. Unglaublich, was dort alles verkauft wird. Sehr anstrengend alles bei der Hitze und wir waren am Ende alle froh, die Füße bei einem kühlen Bier hoch legen zu können.
 
 

Bootstour auf dem Mekong

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Heute wieder Abfahrt aus Saigon und einchecken auf dem Boot für zwei Tage auf dem Mekong. Die Anfahrt dauerte zwar ein paar Stunden, aber am Ende hat es sich gelohnt. Wir hatten ein Schiff mit Crew ganz fuer uns alleine. Eine Doppel-Kabine, ein Tisch auf Deck zum Essen, eine Launch üer die Drinks zwischendurch und zwei Liegen fuer die Entspannung. Sehr exklusiv, aber sehr angenehm.

Das Essen an Board war recht europäisiert, aber sehr schmackhaft und immer fünf Gänge! Die Tour auf dem Mekong war entspannend und ruhig. Weg von der Hektik der Grossstadt. Wir fuhren durch einige Seitenarme, an kleinen Hütten, oder Dörfern vorbei bis in die Dunkelheit hinein. Aber es waren trotz Dunkelheit immer noch Leute mit Booten unterwegs.

Zwischendurch machten wir noch eine Fahrradtour auf einer Insel durch Gemüse- und Obstfelder, an kleinen Hütten mit immer freundlichen Leuten vorbei.
 

Rückfahrt nach Saigon

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Aufstehen um 06 h, Frühes Frühstueck um 06:45 h, kurz nach dem Sonnenaufgang. Hier richtet sich alles nach der Sonne, nicht nach der Uhr. Fruehstück auf dem Schiff bei leichter Fahrt in aufgehender Sonne.

Um 08:00 h dann umsteigen auf ein kleines Boot, um durch die kleinen Wasserwege zu kommen. Wir besuchten eine Fabrik fuer Süssigkeiten aus Reis. Alles was man aus Reis machen kann, wird hier von Hand gefertigt. Die Reisschalen dienen zur Feuerung und aus dem Reis wird alles hergestellt, was man essen kann. Reispapier zum Rollen, Bonbons, Popkorn, Kräcker, Schnaps und kandierte Früchte. Schlangen und Skorpione in Schnaps eingelegt.

Unterwegs dann noch ein Abstecher zu einem alten Kolonialhaus und einer Lackfabrik. Kunsthandwerk pur, unglaublich, was die Leute da herstellen. Allerdings auch nicht billig.

Am Abend dann ein letztes Essen in Saigon, bevor es morgen zum Strand nach Mui Ne geht.
 

Anreise Mui Ne

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Heute heisst es früh aufstehen. Abfahrt um 08:00 h von Saigon nach Mui Ne, ungefähr 6 Stunden Fahrt über Land. Unterwegs nur ein kurzer Stopp für einen Kaffee und schon gings weiter. In der Tat dauerte die Fahrt über 6 Stunden und wir waren froh, im Hotel angekommen zu sein. Kurz einchecken und Seele baumeln lassen war geplant. Aber leider hatten wir die Rechnung ohne das Hotel gemacht. Es gab zwar das Zimmer mit "Gartenview", aber der View ging in Wirklichkeit auf die Straße. Auch im Haus war es extrem laut und so versprach die Nacht nicht sehr erholsam zu werden.

Leider konnte das Hotel auch erst am nächsten Tag ein anderes Zimmer anbieten und so gingen wir noch schnell zum Abendessen raus. Unsere Wahl fiel auf ein kleines vietnamesisches Restaurant gegenüber, aber am Ende war das Essen dort doch sehr europäisch. Der Salat enthielt Gewürzgurken! und auch der Rest war eher touristischer Natur. Wir gingen dann früh ins Bett, denn an Schlafen war ja sowieso nicht zu denken.
 

Unterwegs rund um Mui Ne

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Heute dann endlich ein richtig tolles Zimmer. Das Hotel bot ein besseres an und wir kauften zusätzlich noch ein Upgrade. So waren die kommenden Tage gesichert. Direkt am Pool und auch nur 10 Meter zum Strand. Ruhiges großes Zimmer, alles bestens. Dann endlich in die Sonne. Ist zwar sehr windig hier mit vielen Kite-Surfern, aber langer Strand, Platz für alle. Und am Abend fanden wir auch noch ein schönes kleines Restaurant mit hervorragendem Essen. So muss Urlaub sein.

Nach ein paar Strandtagen mal wieder ein wenig Aktivität. Heute sind wir zu einer kleinen Tour mit dem Jeep zu den weißen und roten Sanddünen in Mui Ne aufgebrochen. Auf dem Hinweg ein kurzer Halt am Hafen von Mui Ne. Dort liegen ca. 2000 Fischerboot und Schiffe, die jeden Tag um 19:00 h Abends auslaufen und am Morgen mit frischen Fischen zurück kommen. Einige davon haben wir uns für die Rückfahrt reserviert. Die Dünen konnte man mit dem Quad befahren, es war ein teurer und nicht besonders lustiger Teil unserer Tagesfahrt. Der Kaffee im Anschluss war besser.

Kurz vor dem Hotel machten wir noch einen Abstecher zu einem kleinen flachen Fluss, durch den man zu Fuß waten kann. Sehr entspannend und auch eine sehr interessante Canyonlandschaft.
 
 

Ausflug nach Da Lat

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Wir wollten uns gerne auch noch Da Lat ansehen, die Sommerfrische für die Franzosen, wenn es ihnen am Strand zu heiß wurde.

Das bedeutete Abfahrt um 05:00 h morgens und 4 Stunden Autofahrt durchs Land. Leider gab es in der Gruppe neben uns nur russische Urlauber und der Guide sprach auch kein Wort englisch. Also eine sehr wortkarge Angelegenheit. Am Ende gab es auch nicht so viel von der Stadt zu sehen, sondern wir fuhren von einer Verkaufsveranstaltung zur anderen. Es gab alles über Kaffee, Tee, Stickereien und Bilder und zwischendurch noch eine Fahrt mit einer Bobbahn.

Daneben konnte man auf einem Strauß oder zwei Elefanten reiten und über eine wackelige Hängebrücke balancieren. Die Landschaft war schön anzusehen und auch abwechslungsreich. Da Lat liegt ja auf 1500 Metern Höhe und es wurde auch schon mal merklich kühler.

Unterwegs besuchten wir dann noch eine große Buddha-Statue und ein verrücktes Haus/Hotel. Sehr witzig und ungewöhnlich gestaltete Räume.

Das Mittagessen war eher gruselig und wurde in einem Saal mit vielen anderen Touristen angeboten. Massenabfertigung von schlechter Qualität.
Das Beste war dann wieder die Rückfahrt durch die schöne und abwechslungsreiche Landschaft.
 

Am Strand und unterwegs

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Zwischendurch gab es doch hin und wieder mal einen Regenschauer und am letzten Samstag sogar den ganzen Tag immer wieder Regen. Was blieb uns also übrig, als von Restaurant zu Restaurant zu wandern und zwischendurch die tolle vietnamesische Küche zu probieren. Wir fingen mit einem vietnamesischen Kaffe an, gingen über ein Nudelfrühstück zu Fisch und Schalentieren über, bis wir dann am Nachmittag wieder in der Nähe unseres Hotels waren.

Am letzten Abend haben wir dann den Reiswein vernichtet, damit wir keine Diskussionen mit dem Zoll führen mussten. Sehr gutes Getränk, selbstgebrannt von Einheimischen und abgefüllt aus einem Container in unsere Wasserflaschen und besser als so mancher aus dem Geschäft.
 

Fotoalbum "Vietnam 2013"