Bei Brigitte und Walter

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Kurzurlaub in der Toscana 2013

2013
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Nach einigen Jahren der Abstinenz war es wieder mal Zeit, ein paar Tage in der Toskana zu verbringen.

Diesmal wollten wir auch Romeo und Elvis mitnehmen und brauchten deshalb ein Haus, in dem auch Hunde erlaubt sind.
Die Suche dauerte ein wenig, aber am Ende fanden wir eine schöne Villa (Petit Chateau) in Montecatini Terme, einem kleinen Badeort zwischen Lucca und Florenz.

Das Petit Chateau liegt in einem ruhigen Wohngebiet von Montecatini Terme. Man wohnt in einem komplett renovierten Jugendstil-Stadthaus. Jedes Zimmer ist mit modernen Annehmlichkeiten u. a. einem kostenlosen Internetzugang ausgestattet. Die Villa aus den 1920er Jahren erstrahlt dank der sorgfältigen Pflege noch heute in ihrer ursprünglichen Pracht. Das gesamte Gebäude besticht durch antikes Mobiliar und luxuriöse Stoffe. Die klimatisierten Zimmer verfügen über einen Sat-TV, einen DVD-Player und ein Radio. Die freundlichen Mitarbeiter im Petit Chateau verwöhnen Sie mit personalisierten Dienstleistungen und kümmern sich um das Wohlbefinden der Gäste.

Dank des nahegelegenen Parks waren die Gassirunden mit unseren Beiden auch kein Problem und auch in den Restaurants und Bars waren Romeo und Elvis immer willkommen.
 

Essen in der Toskana

 
Das Wetter war bestens, das Essen wie immer hervorragend. Wir machten viele Ausflüge und Besichtigungen und am Abend gab es zum Abschluss einen kleinen Spaziergang ins Zentrum der Kurstadt mit ein paar Drinks. So war relaxen angesagt und wir hatten einen ganz entspannten Urlaub.
 

Toskana

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Die Toskana ist eine unserer Lieblingsgegenden in Italien. Und dies nicht nur wegen der sanften Hügel mit Pinien, Säulenzypressen, Olivenbäume und Weinreben. Nein, uns hat es auch das Essen und die Sehenswürdigkeiten angetan. Und diesmal wollten wir den nördlichen Teil mit Pisa, Lucca und La Spezia besuchen.

Außerdem planten wir noch, das Landgut Fattoria La Vialle zu besuchen. Ein Biohof, der auf über 1342 Hektar landwirtschaftliche Produkte auf höchstem Niveau erzeugt und nebenbei noch einige Gästehäuser betreibt.
 
  • Fattoria La Vialla

  • Pisa & Lucca

  • La Specia & Cinque Terre

  • Unterwegs

  • San Gimignano & Vinci

 

Anreise über Florenz und Arezzo

Wir entschieden uns zu einer Tour übers Land, neben der Autobahn über Florenz und Arezzo bis zur Fattoria La Vialle. Das sah auf der Karte recht nah aus und auch das Navigationsgerät gab eine annehmbare Fahrzeit an. Leider hatten wir den Plan ohne die italienischen Landstraßen und die einheimischen Wochenendausflügler gemacht.

Am Ende waren wir froh, einigermaßen durch Florenz und Arezzo durchgekommen zu sein, von Sightseeing war keine Rede mehr. und die Klimaanlage war unser bester Freund. Aber die Fattoria La Vialle und das Essen dort in einem sonnigen Garten entschädigten für die lange Fahrt.
 

Fattoria La Vialla

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Die Fattoria La Vialla ist ein familiengeführter, landwirtschaftlicher, biodynamischer Betrieb, einer der ältesten und größten in dieser kleinen Ecke des Chiantigebietes. Im Jahr 1978 wurde er von der Familie Lo Franco erworben und heute erstreckt er sich über 1342 Hektar.

Die Fattoria La Vialla folgt gewissenhaft der biologisch-dynamischen Anbauweise (sie ist unter der Nr. 125 im Register der biologischen Unternehmen eingetragen; heute sind es 45.000 Mitglieder) und pflegt mit Liebe 123 Hektar Weinberge mit Chianti-Trauben. 24.000 Olivenbäume, deren Oliven durch Kaltpressung in der alten Steinmühle der Fattoria gemahlen werden. 4 Hektar Obst und Gemüse: Tomaten, Paprika, Auberginen, Artischocken, Zwiebeln, Basilikum, Erdbeeren, Feigen, usw. und macht daraus hervorragende Produkte, Wein, Gemüse, Oliven, Früchte, Käse, Pasta, Saucen.

Daneben gibt es einige Landhäuser unterschiedlichster Größe, die an Gäste vermietet werden.
Wir kannten die Produkte schon aus dem Katalog, konnten uns aber vor Ort noch einmal von der Qualität und Schmackhaftigkeit selbst überzeugen.
 
 

Besuch in Pisa und Lucca

Pisa fehlte noch in der Liste unserer besuchten Städte in der Toskana und so machten wir uns gleich zu Anfang unseres Aufenthaltes auf den Weg. Es war nicht allzuweit von Montecatini entfernt, also ein schöner Tagesausflug. Leider regnete es zu Anfang, aber im Laufe des Tages wurde es trockener und so konnten wir doch noch durch die schönen Altstadtviertel streifen. Auf dem Rückweg besuchten wir Lucca mit ihren mittelalterlichen Plätzen und Türmen.
 

Pisa

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Pisa ist eine Stadt in Italien, gelegen in der Toskana nahe der Mündung des Arno in die Ligurische See. Im Mittelalter und in der frühen Neuzeit war es zudem ein Stadtstaat (Republik).

Pisa ist Hauptstadt der Provinz Pisa und hat ca 87.000 Einwohner. Ihr Wahrzeichen ist der als Schiefer Turm von Pisa bekannte Campanile. Neben einer großen Universität haben auch die Scuola Normale Superiore und die Scuola Superiore Sant’Anna, Elitehochschulen des italienischen Staates, ihren Sitz in Pisa. Die Atmosphäre und Lebendigkeit der Stadt wird von ca. 40.000 Studenten, die fast die Hälfte der Bewohner Pisas ausmachen, geprägt. Auf der anderen Seite führt dies dazu, dass die Stadt, wenn der Unibetrieb ruht, wie ausgestorben wirkt, da der größte Teil der Studenten keine ständigen Pisaner sind.

Das Stadtzentrum erstreckt sich über vier historische Stadtviertel, vom Bahnhof im Süden bis zur Piazza dei Miracoli (Platz der Wunder) mit dem Schiefen Turm im Norden. Mittelpunkt der historischen Viertel San Martino, Santa Maria, San Francesco und Sant’Antonio ist der Ponte di Mezzo, die zentrale Arno-Brücke.

Da sich die meisten Touristen nicht weit vom Schiefen Turm entfernen, findet man in Pisa eine der Städte der Toskana, die recht ursprünglich und echt geblieben sind. Entfernt man sich nur wenige hundert Meter vom Turm, sieht man verwinkelte Gassen, Bars und die typischen im Pisaner Gelb gestrichenen Häuser, die den ehemaligen Reichtum der Stadt noch erahnen lassen.

Quelle: Wikipedia
 

Lucca

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Lucca (in der Antike: Luca) ist eine italienische Stadt mit 85.000 Einwohnern in der Toskana und Hauptstadt der Provinz Lucca.

Sie liegt im Tal des Flusses Serchio ca. 20 km nordöstlich von Pisa und 20 km östlich der toskanischen Küste. Im 13. und 14. Jahrhundert zählte Lucca zu den einflussreichsten europäischen Städten.

Große Bedeutung hatte insbesondere die Textilindustrie. Die großen Plätze, die romanischen Kirchen und die mittelalterlichen Türme zeugen heute noch von der einstigen Bedeutung dieser Stadt.

Ihre von vier Toren durchbrochenen Befestigungsanlagen wurden 1504 begonnen und 1645 fertiggestellt und zählten lange zu den bemerkenswertesten Italiens. Sie sind heute noch gut erhalten und tragen eine von Bäumen gesäumte Promenade.

Quelle: Wikipedia
 

Bilder Pisa und Lucca

 

Auf dem Weg nach Cinque Terre

Während unseres Aufenthaltes erinnerte ich mich an eine Fernseh-Dokumentation über die Cinque Terre, eines Küstenstreifens in Ligurien. Der Bericht erzählte von den Tagestouristen und Wanderer, die dort die fünf Dörfer besuchten und von der Landschaft und dem Meeresblick begeistert waren. Gesagt, getan, der Tagesausflug war geplant. und wir besuchten die malerischen Orte.

Auf dem Weg dorthin passierten wir La Spezia, die Stadt am tiefen Naturgolf mit der sie umgebenden Hügelkette, von der aus man einen fantastischen Blick auf die Stadt und die Bucht hat.
 

La Spezia

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La Spezia (im Ligurischen: Spèza) ist eine Stadt in der norditalienischen Region Ligurien und Hauptstadt der gleichnamigen Provinz. Mit 95.000 Einwohnern ist La Spezia die zweitgrößte Gemeinde der Region, nach der Regionalhauptstadt Genua.

Die Stadt liegt am östlichen Ende der Riviera di Levante und der Region Ligurien, wenige Kilometer von der Regionalgrenze zur Toskana entfernt. Sie liegt an einem tiefen Naturgolf, der ihr seinen Namen verdankt. Dieser Golf, der auch unter dem Namen Golfo dei Poeti (zu deutsch: Golf der Poeten) bekannt ist, ist von einer Hügelkette umgeben, deren höchsten Punkt der Monte Parodi (673 Meter), westlich des Stadtzentrums, bildet. Das Gemeindegebiet stellt einen Teil der Verwaltungszone Autorità di Bacino Interregionale del Fiume Magra dar, und ein kleiner Abschnitt des Territoriums von La Spezia (die Siedlung Tramonti) gehört zum Nationalpark der Cinque Terre.

Quelle: Wikipedia
 

Cinque Terre

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Als Cinque Terre (italienisch für fünf Länder) wird ein etwa zwölf Kilometer langer, klimabegünstigter Küstenstreifen der Italienischen Riviera zwischen Punta Mesco und Punta di Montenero nordwestlich von La Spezia in der Region Ligurien bezeichnet. Von Nordwest nach Südost reihen sich die fünf Dörfer Monterosso al Mare, Vernazza, Corniglia, Manarola und Riomaggiore entlang der steil abfallenden Küste.

Die Region zählt etwa 7.000 Einwohner und ist als Nationalpark geschützt, in dem nichts gebaut oder verändert werden darf. Im Jahre 1997 wurden die Cinque Terre zusammen mit Porto Venere zum UNESCO-Weltkulturerbe erklärt.

Entlang der Küste erstreckt sich eine mehrere hundert Meter hohe, zum Teil steil ins Meer abfallende, sanft gerundete Bergkette. Die Cinque Terre bestehen aus fünf kleinen, abschüssigen Geländeeinschnitten, die sich zum Meer hin öffnen. In den Tälern liegt je eines der Dörfer. Vier der fünf Ortschaften liegen unmittelbar am Wasser. Lediglich Corniglia liegt auf einem Felsvorsprung rund 100 Meter über dem Meer.

Quelle: Wikipedia
 

Bilder La Spezia und Cinque Terre

 

Mit dem Auto unterwegs

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Zwischen den Besuchen der Touristenattraktionen waren wir noch viel mit dem Auto unterwegs, um die nördliche Toskana zu erkunden.
 
Meist fanden wir für die Pausen ein gemütliches Plätzchen zwischen Hügeln und bewohntem Gebiet für einen kleinen Spaziergang oder eine italienische Vesper mit frischen Tomaten, Peccorino, Wildschweinwürsten, Sardinen, oder anderen toskanischen Köstlichkeiten.
 
Messer und Flaschenöffner waren immer dabei und so gab es zwischendurch immer mal wieder was zum Naschen.
 

Bilder zwischendurch

 

San Gimignano

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San Gimignano ist eine italienische Kleinstadt in der Toskana mit einem mittelalterlichen Stadtkern. San Gimignano wird auch „Mittelalterliches Manhattan“ oder die „Stadt der Türme“ genannt. Die Stadt liegt in der Provinz Siena und hat 7800 Einwohner. Sie gehört neben Florenz, Siena und Pisa zu den von Touristen meistbesuchten Zielen in der Toskana.

Wir waren schon früher mehrfach dort und machten auch diesmal gerne den Abstecher in den Süden. San Gimigniano ist immer wieder eine Reise wert.

Der historische Stadtkern ist seit dem Jahr 1990 Teil des Weltkulturerbes der UNESCO. San Gimignano besitzt noch einige der mittelalterlichen Geschlechtertürme, die in anderen Städten nur als Stümpfe erhalten blieben. Die reichen Familien im Mittelalter versuchten, sich in der Höhe ihrer Türme gegenseitig zu übertrumpfen und damit ihre Macht zu demonstrieren. Das schien ihnen wichtiger zu sein als ein luxuriöses Leben, das in solchen Türmen nicht möglich war. Von den einst 72 Geschlechtertürmen existieren in San Gimignano heute noch 15. Die beiden höchsten, der Torre Grossa aus dem Jahr 1311 und der Torre della Rognosa, weisen eine Höhe von 54 bzw. 51 Metern auf.

Die Stadt war zwar voller Touristen, aber in den kleinen Gassen verloren sich die Leute doch öfter. Und ein toskanisches Menü in einem der alten Restaurants war natürlich Pflicht.
 

Vinci

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Auf dem Rückweg besuchten wir noch kurz die kleine Gemeinde Vinci, mit dem Geburtshaus Leonardo da Vincis. Vinci ist eine Gemeinde mit 14.700 Einwohnern in der Nähe der italienischen Stadt Empoli in der Provinz Florenz. Staatspräsident Luigi Einaudi erklärte den Ort am 15. Juli 1954 aufgrund seiner historischen Wichtigkeit zur Stadt.

Neben dem Museum gibt es zwar noch ein kleines Kastell, aber sonst ist der Ort recht verschlafen und ruhig.
 

Bilder San Gimignano und Vinci

 

Fotoalbum "Toskana 2013"