Bei Brigitte und Walter
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Rasse

Rasseninformationen

Die Heimat des Tibet-Terriers ist, wie der erste Teil seines Namens schon andeutet, Tibet, im Himalaya. Ein raues Land mit eisigen Wintern und kurzen heißen Sommern auf Bergen und Hochplateaus. Das ist wahrscheinlich auch der Grund, warum die Tibet-Terrier den Winter mit Schnee und Kälte so lieben.

Der Namensteil „Terrier" ist allerdings falsch. Er ist seit mehr als 2000 Jahren ein echter Hirtenhund und hat absolut nichts mit einem Terrier und dessen Eigenschaften zu tun. Zutreffender wäre eigentlich die Bezeichnung "Tibet Apso", was so etwas wie "ganz mit Haaren bedeckt" bedeutet.

Der Tibet Terrier ist kein Jagdhund, sondern ein Begleit- und Wachhund. Deswegen hat er außer, dass er sich schon mal genauso lautstark bemerkbar macht wie ein Terrier, ansonsten nichts mit diesem gemein. Er ist ein lauffreudiger Begleiter und eignet sich ideal als Reitbegleithund.

Den Tibet Terrier gibt es in allen Farben, wie zum Beispiel: schwarz, schwarz-weiß, Goldtöne, zobel, weiß und weiß mit Abzeichen, aber außer schokoladenbraun ist jede Farbe erlaubt.
 

Herkunft

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unser Glücksbringer Romeo

Der Tibet Terrier ist eine sehr alte Rasse. Schon vor mehr als 1000 Jahren wurde er in den Klöstern Tibets gezüchtet und an wenige Fremde als Glücksbringer verschenkt. Er diente als Haus- und Hütehund, wurde aber auch als Wachhund sehr geschätzt. Er gab "Alarm", wenn sich Fremde seinen Menschen oder Tieren näherten.

 

Zuchtstart in Deutschland

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Romeo schlafend

Dr. Agnes Greig bekam in Indien als "Dankeschön" für eine erfolgreiche Operation, von wohlhabenden Tibetern ihren ersten Tibet Terrier geschenkt. Während Dr. Greig weiter in Indien praktizierte, begann sie schon dort mit ihrer Zucht. Um 1930 brachte Dr. Greig die ersten Tibet Terrier mit nach England. Dort wurden sie 1937 als eigenständige Rasse anerkannt.

Noch vor dem 2. Weltkrieg kamen die ersten Tibet Terrier von Dr. Greig nach Deutschland. Frau E. Bruns aus Berlin fing unter dem Zwingernamen „vom Tiergartenbrück" mit der deutschen Zucht an. Allerdings wurde dem mit dem Einzug der russischen Armee in Berlin ein jähes Ende gesetzt. Trotzdem legten einige Hunde „vom Tiergartenbrück" den Grundstock unserer heutigen Zucht. Heute finden wir nur noch sehr wenig Hunde aus dieser „Alten Deutschen Linie" in unseren Ahnentafeln.

Da das Zuchtpotenzial aber sehr gering war, wurden Tibet Terrier hauptsächlich aus England und den nordischen Ländern importiert. Heute finden wir auch viele Hunde aus amerikanischen Linien, die allerdings auf die englischen Hunde zurückgehen, in unseren Ahnentafeln.
 

Welchen Charakter hat der Tibet Terrier?

Der Tibet Terrier ist lebhaft und gutmütig. Er ist ein treuer Kamerad mit vielen einnehmenden Wesenszügen. Er ist wachsam, intelligent und mutig; weder ungestüm noch streitsüchtig. Fremden gegenüber ist er allerdings oft zurückhaltend. Kurzum - der Tibet Terrier ist der Familienhund schlechthin. Dabei muss man aber darauf achten, dass aus ihm kein schlecht erzogener Kläffer wird. Immerhin besitzt er eine gewisse Dickköpfigkeit, die er mit asiatischer Gelassenheit gerne durchzusetzen versucht.
 

Tibet Terrier heute

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Romeo

Heute zählt der TT zu den mittelgroßen Begleit- und Gesellschaftshunden. Er ist ein unkomplizierter, munterer, fröhlicher und liebevoller Familienhund. Er liebt "seine" Familie, auch speziell die Kinder und er möchte am liebsten überall dabei sein. Er ist nicht dafür geeignet, länger allein zu bleiben.

Er liebt ausgedehnte Spaziergänge. Am liebsten tobt er natürlich mit anderen Hunden. Es ist eine wahre Freude ihn zu beobachten, wie er sich dabei geschickt, haken schlagend und leichtfüßig bewegt. Sie können auch heute noch ausgezeichnet klettern und sind somit auch tolle Begleiter für Bergwanderungen. Die langen, tief herabfallenden Kopfhaare über den Augen und seine dicken behaarten Pfoten verleihen ihm ein besonders ansprechendes Aussehen. Er ist immer zu Späßen aufgelegt und seine gute Laune ist ansteckend.

Der Tibet Terrier ist zwar recht dickköpfig, aber mit Konsequenz gut zu erziehen und zu leiten. Wenn die Konsequenz fehlt, schlägt schnell sein Hütehund-Erbe durch, dann fühlt er sich als Chef seiner Familienherde und benimmt sich auch so. Hier heißt es ihn zu überzeugen, nicht zu überreden!
 
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Während wir ihn in Tibet noch als einen zerzausten, zotteligen Hund sehen, wird er bei uns auf Ausstellungen mit einem sorgfältig gepflegten Haarkleid vorgestellt. Er besitzt ein dichtes, üppiges Haarkleid, dass natürlich regelmäßig gepflegt werden sollte. Dafür sollte man schon 1-2 Stunden pro Woche einplanen.

Bevor man das Fell verfilzen lässt, ist lieber ein Haarschnitt zu empfehlen. Dabei ist aber zu beachten, dass das Haar nur sehr langsam nachwächst. Ein Tibet-Terrier hat erst im Alter von drei bis vier Jahren sein volles Haarkleid entwickelt.

Besonders zu erwähnen ist noch, dass er nicht nach „Hund" riecht.
 
 

Brackel

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Letzte Änderung

Letzte Änderung am 15.10.2018