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Abruzzen

Abruzzen

Die italienische Region (ital. Abruzzi) mit mit der Hauptstadt L´Aquila umfasst 33.352 Hektar Rebfläche. Sie liegt in der Mitte des Stiefels östlich von Rom mit einer rund 130 Kilometer langen Adria-Küste und umfasst die Provinzen Chieti, L´Aquila, Teramo und Pescara. Die Weinregion grenzt zusammen mit Molise östlich an Latium und reicht bis zur Adria. Sie bildet zusammen mit Molise den Abschluß Mitttelitaliens nach Süden hin. Die Region wird von den Apenninen beherrscht, die hier mit dem Corno Grande (2.914 m) im Gran-Sasso-Massiv und dem Monte Amaro (2.795 m) ihre höchsten Gipfel erreichen. Die Schafzucht ist eine Haupterwerbsquelle. Im milden Klima der Abruzzen gedeihen die Weine sowohl an der Küste als auch in den Gebirgstälern. Der in großen Mengen erzeugte rote Tafelwein ohne nähere Bezeichnung kann durchaus ansprechend und angenehm sein. Montepulciano d'Abruzzo gibt es als Rose- und als Rotwein, wobei der erste süffig und frisch, der zweite robust und kräftig ist. Sein weißes Gegenstück ist der Trebbiano d'Abruzzo aus der gleichnamigen Rebsorte, ein strohgelber, trockener, ausgeglichener Weißwein, der in guten Jahren von guten Erzeugern beachtliche Qualitäten erreichen kann. Weitere Rotweinsorten sind Barbera, Ciliegiolo, Merlot und Pinot Nero. Die häufigsten Weißweinsorten sind neben dem Trebbiano Malvasia-Varietäten und viele autochthone Sorten wie Cococciola, Montonico Bianco und Passerina.

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