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Molise

Molise

Seit 1993 von der Doppelregion Abruzzen und Molise unabhängig, ist Molise die südliche Fortsetzung mit der Hauptstadt Campobasso. Es ist mit 7.650 Hektar Rebfläche nach dem Aosta-Tal und Ligurien die drittkleinste italienische Region.

In den Hügeln des Sannio-Gebirges wird bis zu 600 Meter Höhe Weinbau betrieben. Die Rebflächen sind stark zersplittert, rund 90% der Weinberge haben weniger als einen halben Hektar, nur zwei Weingüter besitzen mehr als 20 Hektar.

Die von Fremden wenig besuchte Region mit Bergen und einem kleinen Küstenstreifen hat bis heute noch keine D.O.C.-Weine, wohl aber einige recht gute Tafelweine vorzuweisen, darunter den feinen, weichen Rotwein Ramitello und den ebenfalls roten Montepulciano del Molise sowie andere Tafelweine, die durchaus eine Probe an Ort und Stelle wert sind.

Die häufigsten roten Sorten sind Montepulciano, Sangiovese und Aglianico, die häufigsten weißen Trebbiano Toscano, Bombino Bianco und Malvasia del Chianti. Es gibt auch noch eine Reihe von sehr alten, autochthonen Rebsorten, die gar nicht im Sortenspiegel aufscheinen.

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