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Sachsen

Sachsen

Das nach dem gleichnamigen Bundesland benannte Anbaugebiet ist mit 441 Hektar Rebfläche nach der Hessischen Bergstraße das zweitkleinste Deutschlands und ist gleichzeitig auch das nordöstlichste europäische Anbaugebiet.

Es herrscht kontinental beeinflusstes Klima mit heißen, trockenen Sommern und fallweise rauen Wintern mit der Gefahr von Spätfrösten vor.

Die Weinberge zählen zu den nördlichsten in Europa und tragen naturgemäß frühreife Sorten. Der Müller-Thurgau ist auch hier die Hauptrebsorte mit über 50 Prozent der Rebfläche, gefolgt von Weißburgunder (15 Prozent) Silvaner und Traminer (je 10 Prozent) und Riesling mit 5 Prozent. Einen ganz winzigen Anteil hat der Rotweinanbau mit 1,5 Prozent Portugieser.

Die Weine erinnern stark an Frankenweine und sind häufig trocken, herzhaft und kernig. Die Spätlese ist die einzige höhere Qualitätsstufe.

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