Heide 2026
25.08.2026 - Cabrio-Tour durch die Lüneburger Heide – vier Tage Entschleunigung mit Verdeck unten
Vom 25. bis 28. August 2026 ging unsere diesjährige Cabrio-Tour wieder einmal dorthin, wo wir sie am liebsten haben: direkt vor die eigene Haustür, mitten hinein in die Heide. Kein Stress, keine langen Fahrstrecken, dafür jede Menge Sonnenschein, gute Laune und das gute Gefühl, dass man das Schönste manchmal gar nicht weit suchen muss.
Dienstag: Auftakt in Hittfeld und ab ins Büsenbachtal
Los ging es standesgemäß mit einem gemütlichen Frühstück um 10 Uhr im Hotel Krohwinkel in Hittfeld. Ein kleiner Spaziergang die Kirchstraße rauf und wieder runter verschaffte uns – zugegeben mit überschaubarem Sehenswert-Faktor – den ersten Eindruck vom Startort, bevor die Dächer der Cabrios fielen und es gemächlich Richtung Büsenbachtal ging.
Dort wanderten wir, je nach Kondition und Tagesform, eine kleine oder etwas größere Runde durchs Grüne, ehe wir im Restaurant Schafstall in Handeloh einkehrten. Für den kleinen wie den großen Hunger war gesorgt – und wer nur ein Getränk oder etwas Süßes wollte, kam ebenso auf seine Kosten.
Auf landschaftlich schöner Strecke rollten wir anschließend zu unserem Domizil für die nächsten Tage, den Hof Tütsberg in Schneverdingen. Bei einem kühlen Getränk auf dem Hofgelände ließen wir den Nachmittag ausklingen, bevor wir uns um 18 Uhr zum Abendessen im Restaurant trafen.
Mittwoch: Mit der Partykutsche zum Wilseder Berg
Nach ausgiebigem Frühstück wartete um 11 Uhr eine echte Attraktion auf uns: die Partykutsche der Familie Dierßen, mit Tisch in der Mitte und Dach über dem Kopf, holte uns direkt auf dem Gelände von Hof Tütsberg ab. In einer großen Achter-Schleife ging es kreuz und quer durch die Heide, während uns die Fahrerin mit spannenden Geschichten und Hintergrundwissen bei Laune hielt.
Nach eineinhalb Stunden erreichten wir das Highlight des Tages: den Wilseder Berg mit seinen stolzen 169 Metern und das autofreie Dorf Wilsede mit seinen historischen Reetdachhäusern. Eine Stunde Zeit zum Durchatmen, Beine vertreten und – ganz nach Geschmack – einem Abstecher zur Milchhalle oder ins Heidemuseum rundete den Ausflug ab, bevor es in eineinhalb Stunden zurück nach Tütsberg ging.
Wer wollte, ruhte sich vor dem Abendessen noch etwas aus oder gönnte sich das obligatorische kühle Getränk, ehe wir uns pünktlich um 18 Uhr wieder im Restaurant des Hotels trafen.
Donnerstag: Minigolf, eine Autopanne und Lüneburgs Altstadt
Der Donnerstag startete sportlich: Nach dem Frühstück ging es zur Schnucken-(Mini-)Golfanlage im Walter-Peters-Park in Schneverdingen, wo wir gegen 11:30 Uhr unsere „alten“ Fähigkeiten auf frei modellierten, kurven- und hindernisreichen Bahnen wieder auffrischten. Zwischen den Schlägen luden Tische und Stühle zum Verschnaufen ein.
Für ein wenig Aufregung sorgte unterwegs das Auto von Ingrid und Uwe, das leider den Geist aufgab. Während Uwe sich kurzerhand um Ersatz kümmerte, stieg Ingrid einfach bei jemand anderem ein – und pünktlich in Lüneburg waren beide dann wieder komplett mit dabei. Ein kleiner Zwischenfall, der zeigt: Auch Pannen können einer guten Truppe nichts anhaben!
Auf schöner Route ging es weiter in die Stadt der „Roten Rosen“, wo wir durch die Altstadt bummelten oder gemütlich an der Ilmenau entlangschlenderten. Danach führte uns der direkte Weg nach Undeloh in den Alten Schmiedehof, wo wir um 17:30 Uhr zum Essen angemeldet waren. Den Tagesausklang verbrachten wir – natürlich wieder bei einem kühlen Getränk – im Hof Tütsberg.
Freitag: Hoch hinaus und ein letztes Mal Krohwinkel
Am letzten Tag hieß es nach dem Frühstück Koffer packen und Zimmer räumen – wie immer viel zu schnell ging diese schöne Zeit vorbei. Ganz zu Ende war der Tag damit aber noch nicht: Es ging noch auf den höchsten Baumwipfelpfad Norddeutschlands, wahlweise zu Fuß über die Pfade oder bequem mit dem Aufzug hinauf zum Aussichtsturm. Der Himmel zeigte sich hier passend zum Abschied etwas wehmütig-grau und wollte so recht nicht mit uns feiern – aber davon ließen wir uns die gute Laune natürlich nicht verderben.
Auf dem Weg zurück nach Hittfeld zeigte sich der Himmel dann richtig wankelmütig: Immer wieder zogen kurze Schauer über uns hinweg, dazwischen beruhigte sich das Wetter kurz – nur um es sich gleich wieder anders zu überlegen. Doch auch das konnte der Stimmung nichts anhaben. Zum krönenden Abschluss kehrten wir dorthin zurück, wo alles begonnen hatte: nach Hittfeld, ins Restaurant Krohwinkel, wo wir gegen 15 Uhr zum gemeinsamen Abschlussessen erwartet wurden – ein rundum stimmiger Ausklang für vier wunderbare Tage, die uns bis auf diesen kleinen grauen Schlusspunkt bei bestem Sonnenschein verwöhnt hatten.
Ein herzliches Dankeschön
Vier Tage Sonnenschein, Heideluft, gute Gespräche und jede Menge Lebensfreude – so lässt es sich zusammenfassen. Ein ganz herzliches Dankeschön geht an Ingrid und Uwe, die diese Tour mit so viel Liebe zum Detail organisiert und geplant haben. Ihr habt dafür gesorgt, dass wir uns um nichts kümmern mussten, außer ums Genießen. Sogar eine Autopanne konnte der guten Stimmung nichts anhaben – auch das ist ein Stück weit euer Verdienst!
Wir freuen uns schon jetzt auf die nächste gemeinsame Tour.