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Übergewicht

Body Condition Score zur Einstufung

Body Condition Score
Viele Haustiere sind zu schwer, ohne dass ihren Besitzern bewusst ist.

Übergewicht lässt sich zunächst an äußeren Merkmalen erkennen:
  • Tiere mit einem gesunde Gewicht haben eine Taille, wenn man von oben auf sie herabschaut
  • Der Bauch sollte von der Seite von den Rippen aus gesehen nicht hängen
  • Bei leichtem Druck sollten die Rippen, die Wirbelsäulenvorwölbungen und die Hüften tastbar sein. Die Rippen sollten nicht zu sehen sein
Auch konditionell kann man erkennen, ob ein Haustier zu schwer ist. Tiere, die zu schwer sind, werden oft schneller müde, haben es im Sommer schneller warm und haben oft eine ständige Fresslust.

Beim Menschen wird der BMI zur Bestimmung eines gesunden Gewichts verwendet. Für Tiere gibt es auch ein objektives System zur Einstufung von Tieren in eine Gewichtskategorie, nämlich den Body Condition Score (BCS). Dieser Score kann in verschiedene Skalen mit den entsprechenden Merkmalen unterteilt werden.

Wir geben die Erklärung auf der Grundlage des in 7 Skalen unterteilten BCS.

Skala 1 (-70%) (sehr mager)
Die Rippen, Wirbel, Beckenknochen und andere hervorstehende Knochenteile sind bereits von weitem deutlich sichtbar und es befindet sich kein Körperfett am Körper. Es besteht ein deutlicher Verlust an Muskelmasse und ein erhöhtes Abdomen.

Skala 2 (-50%) (sehr mager)
Die Rippen, Wirbel und Beckenknochen sind deutlich sichtbar, einige hervorstehende Knochenteile sind schon von weitem sichtbar. Es ist keine Fettschicht auf dem Körper zu spüren und es gibt nur eine begrenzte Menge an Muskelmasse. Auch der Bauch ist noch deutlich hochgezogen.

Skala 3 (-20%) (Untergewicht)
Die Rippen sind leicht zu ertasten. Keine Fettschicht auf den Rippen und sie können sichtbar sein. Die hervorstehenden Knochenteile können sichtbar sein und es gibt eine deutliche Taille mit erhobenem Bauch.

Skala 4 gesundes Gewicht
Die Rippen sind leicht zu tasten und mit einer dünnen/normalen Fettschicht bedeckt. Die Taille ist von oben deutlich sichtbar und der Bauch ist hochgezogen.
Skala 5 (+20%) (Übergewicht)

Die Rippen sind tastbar, aber mit einer etwas zu dicken Fettschicht bedeckt. Die Taille ist von oben noch zu sehen, aber nicht klar, und der Bauch ist nur leicht hochgezogen.

Skala 6 (+50%) (fettleibig)
Die Rippen sind schwer zu tasten und mit einer dicken Fettschicht bedeckt. Es gibt deutliche Fettablagerungen auf dem Rücken und am Schwanzansatz, und die Taille ist nicht zu kaum sichtbar. Der Bauch ist nicht oder kaum hochgezogen.

Skala 7 (+70%) (fettleibig)
Schwere Fettablagerungen an Brust, Rücken und Rutenansatz. Die Rippen sind nicht mehr tastbar. Die Taille ist nicht mehr sichtbar und der Bauch ist nicht mehr hochgezogen. Sie sehen auch eine (deutliche) Vergrößerung des Bauchumfanges.
 

Übergewicht beim Hund - Das Krankheitsbild

Zu viel Futter, zu wenig Bewegung - davon werden die meisten Hunde dick. Weitere Ursachen sind Alter, Schilddrüsenunterfunktion, Kastration. Doch der gemütliche Speckmantel kann weitere Krankheiten begünstigen:
  • Gelenkentzündungen (Arthritis)
  • Herzleiden
  • Kreislaufprobleme
  • Diabetes mellitus
  • verkürzte Lebensdauer
Die Liste der Folgeleiden sind lang, häufig verstärken sie sich gegenseitig - ein Teufelskreis, der schnell durchbrochen werden sollte. Experten raten zum regelmäßigen Check-up.
 

Gesundheitscheck

regelmäßige Gewichtskontrolle:
Abtasten der Rippen. Sind sie nur schwer zu fühlen, ist das ein sicheres Zeichen für Übergewicht
Optik: Von oben auf den Rücken geschaut, sollte beim Hund eine Taille deutlich sichtbar sein
 

Was Experten empfehlen

Oft sind die angegebenen Futtermengen für den einzelnen Hund zu hoch.

Die genannten Durchschnittswerte sollten immer an den Hund, seine Veranlagung und sein Temperament angepasst werden. Das heißt aber nicht, dass bei dicken Hunden die tägliche Futterration einfach halbiert werden darf: Dann ist der Hund nicht mehr mit allen wichtigen Nährstoffen versorgt. Besser ist der Umstieg auf ein kommerzielles Diätfutter oder bei roh gefütterten Hunden die Wahl von fettarmem Fleisch. Ziel sollte sein, nur noch 60 bis 80 Prozent der Energiemenge zu füttern.

Auf Leckerchen sollte der Hund verzichten, denn diese können über den Tag verteilt, viel unnötige Energie liefern.

Damit neben dem Fettabbau die Muskelsubstanz erhalten bleibt, muss der Hund bewegt werden. Das erhöht den Energieverbrauch. Leidet ein Hund unter Gelenkschmerzen, ist Schwimmen eine gute Alternative zum Wandern.
 

Das steckt im Futter

  • Hoher Rohfaseranteil für ein schnelles Sättigungsgefühl
  • Hoher Anteil hochwertiger Eiweiße für den Muskelaufbau. Außerdem wird bei der Verarbeitung von Eiweiß mehr Energie verbraucht. L-Carnitin gilt als "natürlicher Fettverbrenner" im Energiestoffwechsel.

    Rohfleischköche sollten mageres Fleisch wie Lunge, Pansen oder Putenbrust wählen. Diätfuttermittel zur gesunden Gewichtsreduktion
 

Tipp

Wichtig bei der Berechnung der Futtermenge: Die tägliche Portion im Napf sollte sich am Zielgewicht und nicht am momentanen Kilostand des Hundes orientieren.

Die wöchentliche Gewichtsreduktion sollte bei ungefähr 2 Prozent des Körpergewichts liegen.
 

Brackel

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Letzte Änderung

Letzte Änderung am 02.08.2021