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Entwurmen

Warum sollte ich meinen Hund entwurmen?

Wir geben es zu: Über Würmer zu reden, ist nicht unsere Lieblingsbeschäftigung. Aber die Grundlagen zu diesen Parasiten zu kennen, z. B. wie man gegen sie vorbeugt und sie behandelt, sollte ein Muss für jeden Tierhalter sein. Wir wissen, dass das heutige Thema ein wenig ekelhaft ist, aber wir versprechen Ihnen, dass Sie sich nach dem Lesen unseres Artikels besser vorbereitet fühlen werden.

Hunde und Katzen kommen im Laufe ihres Lebens mit Parasiten wie Flöhen und Zecken, aber auch Würmern in Kontakt. Wenn Ihr Haustier nicht regelmäßig entwurmt wird, kann eine Wurminfektion alle möglichen unangenehmen Gesundheitsprobleme verursachen. Eine Entwurmung ist auch für Ihre eigene Gesundheit wichtig. Insbesondere Spulwurm-Infektionen kommen auch beim Menschen vor. Ihr Hund oder Ihre Katze sollte regelmäßig entwurmt werden, um gesund zu bleiben; erwachsene Haustiere vorzugsweise 4 Mal pro Jahr. Als Alternative zur Standard-Entwurmung können Sie den Kot untersuchen lassen. Wenn die Ergebnisse zeigen, dass Ihr Haustier Würmer hat, können Sie mit der Entwurmung beginnen.

Quelle: medicanimal, medpets
 

Infizieren Würmer mein Haustier?

Es gibt eine Reihe von häufigen Darmwürmern, die Katzen und Hunde infizieren. Wenn einige Würmer unbehandelt bleiben, können sie ernsthafte Gesundheitsprobleme verursachen, daher ist es wichtig, Ihr Haustier regelmäßig zu entwurmen.

Spulwürmer sind weiß, lang und sehen aus wie winzige, wackelige Spaghetti. Die Spulwurm-Infektion ist weit verbreitet und beginnt, wenn Ihr Haustier infektiöse Eier aufnimmt. Diese Eier entwickeln sich dann im Darm Ihres Haustieres zu Würmern. Die Eier können auf kontaminierten Oberflächen wie Parks, Gärten und Sandkästen oder in infizierten Wirten wie Mäusen oder Vögeln gefunden werden.

Es kommt häufig vor, dass Welpen mit Spulwürmern geboren werden. Diese können über die Mutter vor der Geburt und während der Stillzeit über die Muttermilch übertragen werden, was ein regelmäßiges Entwurmen bei schwangeren Hündinnen und Welpen ab 2 Wochen unerlässlich macht.

Bandwürmer sind lang und flach. Wenn sie ausgeschieden werden, erscheinen die Wurmsegmente wie sich bewegende Reiskörner. Der häufigste Bandwurm wird über Flöhe an Haustiere übertragen.

Um Infektionen vorzubeugen, empfehlen wir die Flohprävention das ganze Jahr über. Bandwürmer können auch dann übertragen werden, wenn Ihr Haustier einen paratenischen Wirt wie eine Maus oder andere kleine Säugetiere gefressen hat.

Haustiere mit Bandwürmern können übermäßig an ihrem Hintern knabbern und lecken.

Hakenwürmer sind am Ende kurz und geschwungen, mit Zähnen, die sich an der Darmwand festhängen. Wie Spulwürmer kann Ihr Haustier durch kontaminierten Boden den Larven ausgesetzt sein. Sobald sie sich im Darm entwickelt haben, ernähren sich die Würmer von Gewebe und Blut. Hakenwürmer können eine ernsthafte Bedrohung für Kätzchen und Welpen darstellen, da sie einen schweren Verlust von Blut und Flüssigkeit verursachen können.

Peitschenwürmer sehen aus wie winzige Fadenstücke mit einem dickeren Ende. Sie können Hunde befallen, aber selten Katzen. Sie sind oft in geringer Anzahl vorhanden, sodass Ihr Haustier möglicherweise keine Symptome zeigt. Ein starker Befall kann jedoch zu einer Schädigung des Darms und zu blutigem Durchfall führen.

Lungenwürmer können Hunde befallen, insbesondere eine bestimmte Art von Lungenwurm namens Angiostrongylus vasorum, die ohne Behandlung tödlich sein kann. Diese wird über Schnecken, die die infektiösen Larven tragen, auf den Hund übertragen. Wenn Sie den Verdacht haben, dass Ihr Hund an Lungenwurm erkrankt ist oder eine vorbeugende Behandlung benötigt, wenden Sie sich bitte an Ihren Tierarzt.

Typischerweise haben Welpen das größte Infektionsrisiko, da sie meist neugierig sind.

Zu den Symptomen einer Lungenwurminfektion gehören Atembeschwerden, Husten, leichtes Ermüden, schlechte Blutgerinnung, übermäßige Blutungen (auch durch kleinere Wunden oder Schnitte) und Nasenbluten.
 

Einige Anzeichen, dass Ihr Haustier mit Würmern infiziert sein könnte

  • Würmer im Kot Ihres Haustieres
  • Durchfall
  • Husten
  • Erbrechen von Würmern
  • ein geschwollener Bauch (Topfbauch)
  • Lethargie
  • Appetitlosigkeit/Gewichtsverlust
  • Anämie
  • schlechter Fellzustand
Erkundigen Sie sich immer bei Ihrem Tierarzt, wenn Sie etwas davon bemerken. Einige dieser Symptome können durch andere Erkrankungen verursacht werden.
 

Kann ich mich durch mein Haustier mit Würmern anstecken?

Spulwürmer können Haustiere und Menschen infizieren – insbesondere Kleinkinder, ältere Menschen und Menschen, die vielleicht ein geschwächtes Immunsystem haben. In schweren Fällen können die Larven Erblindung und Organschäden verursachen, daher ist es wichtig, Haustiere regelmäßig (mindestens viermal im Jahr) zu entwurmen.

Einige Bandwürmer und Hakenwürmer können auch auf den Menschen übertragen werden, obwohl dies recht selten ist.
 

Wie häufig sollte entwurmt werden?

Es gibt Richtlinien für die Entwurmung von Haustieren, die etwa von der Non-Profit-Organisation ESCCAP stammen - einer Gruppe von führenden Spezialisten von Tier-Parasitologen. Für Hunde wird Folgendes empfohlen: Welpen müssen im Alter von 2, 4, 6 und 8 Wochen entwurmt werden, danach bis zu einem Alter von 6 Monaten monatlich. Hiernach gilt die Regel, dass 4 Mal pro Jahr, also alle 3 Monate, eine Wurmkur verabreicht werden sollte. Für (Jagd-)Hunde gilt, dass in Gebieten mit Fuchsbandwurm öfter entwurmt werden muss.

Haustiere können lediglich kurativ entwurmt werden. Eine Alternative stellt die regelmäßige Durchführung einer ausführlichen Kotuntersuchung dar, auf welche die Behandlung gegen Würmer dann abgestimmt werden kann.

Zeitpunkt der Entwurmung
Ihr Haustier kann in allen Jahreszeiten mit Würmern infiziert werden. Empfohlen wird die Entwurmung etwa zwei Wochen vor der jährlichen Impfung, denn wenn ein Tier während einer Impfung mit Würmern infiziert war, dann wird das Immunsystem dadurch geschwächt. Die Immunreaktion, welche die Impfung hervorrufen soll, und das Produzieren der Antikörper fällt schwächer aus, wodurch die Impfung nicht so gut wirken kann. Daher sollte ein Tier vor der Impfung entwurmt werden.
 

Wie kann ich Würmer verhindern und behandeln?

  • Eier können über Jahre hinweg infektiös bleiben. Und da Kot eine der Hauptquellen für Infektionen ist, ist es wichtig, dass wir nach unseren Haustieren reinigen.
  • Waschen Sie sich nach dem Umgang mit Haustieren immer die Hände – besonders vor dem Essen oder der Zubereitung von Speisen.
  • Darmparasiten können auch in Obst und Gemüse lauern. Waschen Sie diese gründlich, bevor Sie sie essen.
  • Entwurmen Sie Ihr Haustier regelmäßig. Wir empfehlen, Welpen und Kätzchen für Rundwürmer alle zwei Wochen bis zum Absetzen und dann monatlich bis zum Alter von 6 Monaten zu entwurmen. Erwachsene Katzen und Hunde müssen mindestens einmal alle drei Monate entwurmt werden – oder häufiger, wenn sie Jäger sind oder mit kleinen Kindern oder älteren Menschen leben.
Bitte konsultieren Sie Ihren Tierarzt, bevor Sie schwangere Hündinnen gegen Würmer behandeln.
 

Hygiene!

Neben der eigentlichen Entwurmung ist es wichtig, dass der Kontakt Ihres Haustieres zu Wurmeier möglichst verhindert wird. Entsorgen Sie etwa den Kot des Tieres hygienisch und geben Sie diesen nicht auf den Kompost. Decken Sie Sandkästen ab und waschen Sie sich Ihre Hände häufig, sowie gründlich, insbesondere nach der Gartenarbeit. Wie bereits erwähnt, kann die Bandwurminfektionen durch Flöhe als Zwischenwirt verbreitet werden, sodass zusätzlich zur regulären Entwurmung auch eine gute Floh-Prävention wichtig ist.
 

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Letzte Änderung

Letzte Änderung am 01.08.2022