Bei Brigitte und Walter
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Zypern 2019

Unterwegs auf Zypern

2019
Elsass
Zypern ist eine Insel im östlichen Mittelmeer. Sie ist die drittgrößte Mittelmeerinsel nach Sizilien und Sardinien. Zypern gehört geographisch zu Asien, wird politisch und kulturell jedoch meist zu Europa gezählt.

Die Insel ist seit 1974 de facto geteilt. Der Süden wird von der Republik Zypern beherrscht, die völkerrechtlich weiterhin die ganze Insel umfasst (außer den britischen Militärbasen Akrotiri und Dekelia). Der Nordteil steht jedoch unter Kontrolle der Türkischen Republik Nordzypern, welche nur von der Türkei anerkannt wird, die dieses Gebiet 1974 militärisch besetzte, nachdem griechische Putschisten den Anschluss Zyperns an Griechenland durchsetzen wollten. Zwischen den beiden Gebieten liegt eine Pufferzone, die als „Grüne Linie“ („Green Line“/„πράσινη γραμμή“/„yeşil hat“) auch die Hauptstadt Nikosia teilt und von Friedenstruppen der Vereinten Nationen überwacht und verwaltet wird.

Die Republik Zypern ist seit dem 1. Mai 2004 Mitgliedstaat der Europäischen Union (EU), und zwar mit ihrem völkerrechtlich anerkannten Territorium. De jure bedeutet das, dass auch der türkische Norden der Insel Unionsgebiet darstellt, auf dem die Republik Zypern ihr Recht jedoch nicht ausüben kann.

Wir hatten zum Glück ein Auto und waren so auf den Straßen und Wegen der Insel unterwegs. Es gibt eine Menge zu sehen, die Landschaft ist grandios. Die Leute extrem freundlich und aufgeschlossen. Allerdings sollte man für größere Strecken doch ausreichend Zeit einplanen. Es gibt - gerade im Troodos-Gebirge - unendlich viele Serpentinen und die Durchschnittsgeschwindigkeit zwischen den oft weit auseinander liegenden kleinen Ortschaften ist recht niedrig.
 

Ausflug in die Avakas Schlucht und Besuch von Anogyra

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Ausflug in die Avakas Schlucht und danach ein Besuch in Anogyra, dem Biodorf und die Besichtigung eines Olivenölmuseum mit Verkostung und einem schönen Salat mit Feta und dem besten Olivenöl.

Die Avakas-Schlucht gehört einfach zum Pflichtprogramm bei einem Zypernaufenthalt. Wir sind mit dem Wagen bis zum Parkplatz oberhalb des Schluchteingangs gefahren. Von dort ging es zu Fuß einen steilen Weg nach unten zu einem Parkplatz direkt am Schluchteingang, auf dem nur noch Jeeps parkten.

Allein ist man in der Avakas-Schlucht nicht unterwegs, man trifft überall andere Wanderer. Und auch ein paar Bergziegen an den Steilhängen der Schlucht.

An einigen Stellen muss man den Bach überqueren. Es gibt keine Brücken, nur Steine liegen im Wasser. Man sollte also schon etwas trittfest sein. Im Winter oder bei viel Wasser ist der Weg nicht empfehlenswert!

Der Weg durch die Schlucht wird immer schmaler und die Felswände rücken enger aufeinander zu. Plötzlich verschwindet der Pfad ganz und man steht in einer nur wenige Meter breiten Schlucht, mit senkrechten Felswänden, die bis zu 250 Meter hoch ragen. Man kommt nur sehr langsam vorwärts, muss über Felsbrocken klettern und immer wieder über flache Steine durch das Wasser. Obwohl dieser Teil der Schlucht nur 500 Meter lang ist, braucht es seine Zeit hier entlang zu gehen.
 
 
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Zurück beim Auto machten wir uns auf den Weg zum Biodorf Anogyra. Das zauberhafte Dorf Anogyra im Bezirk Lemesos (Limassol) liegt 170 Meter über dem Meeresspiegel und ist etwa 45 km von der Stadt Limassol entfernt. Dort gibt es u.a. ein Carobmuseum zu besichtigen und ganz in der Nähe eine Olivenölplantage auf der man ein paar Kleinigkeiten essen und Olivenöl verkosten kann. Wir haben uns natürlich gut eingedeckt für zu Hause. Das kleine Museum und der Park sind sehr informativ und schön gestaltet und auch für Kinder gibt es einen Spielplatz und Esel, Ziegen, Schafe und ein Pony.
 
 

Ein Tag in Limassol

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Ein Ausflug nach Limassol mit dem tollen Yachthafen, der Altstadt und den kleinen Geschäften. Und anschließend ein Besuch im alten Theater von Kourion. Was für ein Ausblick!

Limassol ist eine Stadt an der Südküste Zyperns. Sie ist bekannt   für das jahrhundertealte Schloss Limassol, in dem sich das   Mittelaltermuseum von Zypern mit seiner Sammlung von Töpferwaren und   Grabsteinen befindet. An der Strandpromenade befindet sich der   Skulpturenpark Prokymea (Molos) mit Skulpturen von zypriotischen,   griechischen und internationalen Künstlern. Im Nordosten ist das   Archäologische Museum von Limassol gelegen, das Artefakte von der   Jungsteinzeit bis in die Römerzeit ausstellt.

Lohnenswert ist in jedem Fall ein Spaziergang durch die Altstadt von Limassol. Viele Gebäude wurden in den vergangenen Jahren renoviert. Es gibt eine Vielzahl kleiner und größerer Geschäfte und Restaurants. Nur wenige Schritte entfernt findet man am Meer die neu angelegte Strandpromenade,  wobei im Innenstadtbereich kein wirklicher Strand vorhanden ist. Dennoch kann man auch hier unter Palmen auf- und abflanieren, Eltern finden Spielmöglichkeiten für ihre Kinder. Am alten Hafen wurde die moderne Marina errichtet, die neben dem Yachthafen auch Restaurants, Cafés und Geschäfte bietet.
 
 
Die archäologische Stätte von Kourion liegt auf einem Hügel am Meer und bietet einen wunderbaren Ausblick. Neben eine Vielzahl großartiger Mosaiken findet man die Ruinen einer großen antiken Badeanstalt, ein Theater, des Forums, zweier Basiliken und diverser Häuser. Außerhalb des eigentlichen Geländes zeigt das Museum viele der in der Ausgrabung entdeckten Fundstücke.
 
 

Ausflug nach Latchi und zum Bad der Aphrodite

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Ausflug nach Latchi mit Besuch des Bades der Aphrodite, Anschließend ein schönes Mittagessen am Strand und ein tolles Eis.

Latchi, auch Lachi, Latsi und Lakki geschrieben, ist ein kleines Dorf, das zur Gemeinde Polis in Zypern gehört. Es hat einen kleinen Hafen. Das Gebiet um Latchi/Polis ist ein Eldorado für jeden Naturliebhaber. Umgeben von Zitronenhainen liegt es in einem fruchtbaren Küstensaum an der Nordwestspitze Zyperns. Latchi, das lange Zeit als ein Anhängsel Polis‘ galt, entwickelt sich immer mehr zu einem eigenständigen Urlaubsparadies.

Seine langgestreckten Sand- und Kiesstrände garantieren Urlaubsvergnügen pur. Berühmt ist der Fischereihafen für seine rustikalen Fischtavernen. Die Wassersportcenter bieten Ausrüstungen für Surfen oder Wasserski an und organisieren Tauchkurse. In der Nähe befinden sich zudem nette, kleine Dörfer, wie beispielsweise Peristerona, Lysos oder Steni.

Abseits des Massentourismus und der großen Bettenburgen kann man hier einen ruhigen und entspannten Urlaub verbringen. Wer auf turbulentes und anstrengendes Nachtleben verzichten kann, der ist in Latchi genau richtig. Etwa 4 Kilometer von Latchi entfernt liegt Polis. Der Ort ist selbst zur Hauptsaison nie überlaufen. Kleine Hotels und Pensionen garantieren für eine gemütliche Atmosphäre. In Polis gibt es eine Reihe von Tavernen, Bars und Restaurants. Der verkehrsberuhigte Marktplatz ist ein beliebter Treffpunkt.

Das Bad der Aphrodite selbst ist nicht sonderlich sehenswert, doch der von dort aus mögliche Rundwanderweg ist sehr schön.
 
 

Fahrt zum Kloster Kykko

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Trip nach Kykko zum Kloster und Museum.

Überwältigende Tour durch die Berge und zurück über Argos, um auch noch die bekannten Würste und den Schinken zu probieren. Die Würste waren es nicht wert, der Weg durch die Berge schon und zu Mittag gab es ein typisches zypriotisches Mittagessen in einem kleinen Dorf auf dem Weg, Es gab natürlich Tarama (hervorragend), würzige Fleischbällchen und Ziege aus dem Ofen. Alles sehr schmackhaft und freundlich serviert.

Das Kloster Kykkos liegt zehn Kilometer westlich von Pedoulas in 1140 m Seehöhe im Troodos und gilt wegen seiner wundertätigen Marienikone als mächtigstes Kloster Zyperns. Es ist über eine kurvenreiche Straße erreichbar. Auf dem Klostergelände gibt es ein Restaurant und mehrere Imbissstände. Darüber hinaus gehört ein Museum zum Kykkos-Kloster, in dem zahlreiche religiöse Relikte und Artefakte der Öffentlichkeit präsentiert werden. Es wurde im Jahr 1997 eröffnet und empfängt Sie mit prächtigen Marmorfußböden und reich verzierten Decken aus Nussbaumholz. In den Ausstellungsräumen werden mittelalterliche Handschriften, byzantinische Fresken und Keramikgefäße und kirchliche Artefakte wie Kelche, Holzkreuze und Messgewänder aus verschiedenen Jahrhunderten gezeigt. Zu den wertvollsten Exponaten gehört eine vier Meter lange Pergamentrolle aus dem 12. Jahrhundert, die beidseitig beschriftet ist.