Bei Brigitte und Walter

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Toro

Toro

Die kleine Weinregion Toro liegt in Kastilien-León, also im Nordwesten Spaniens zwischen den Städten Zamora, Salamanca und Valladolid. Toro selbst ist nur ein kleines, knapp über 10.000 Einwohner zählendes Städtchen am Ufer des Duero. Toro ist typisch für Kastilien-León, das Land der Burgen und Festungen.

Die Weinberge befinden sich mehrheitlich im Tal des Guareña, hier spendet der meist aus Lehmerde bestehende Boden auch in den heißen, trockenen Sommern genügend Feuchtigkeit, damit die Trauben ausreifen können.

Die Rebstöcke stehen oft weit auseinander, ohne ersichtliche Erziehung in der roten Erde. Die Landschaft ist leicht hügelig, Weinberge und Getreidefelder wechseln sich Pinienhainen ab.

Früher waren die Weine der DO Toro zwar kräftig und alkoholstark, aber wie die meisten spanischen Weine plump und nichtssagend. Erst in den letzten Jahren erlangten sie wie viele andere spanische Gewächse zu Ruhm. Seit dem EG-Beitritt hat sich viel getan, es wurde viel Kapital investiert und die Weinqualität hat sich dramatisch verbessert.

Viele der traditionellen Methoden wurden durch moderne Vinifizierungstechniken ergänzt oder abgelöst. Der Weinstil hat sich geändert, heute sind die Toro-Weine nicht mehr so alkoholstark und der unbändigen Kraft steht heute die Eleganz gegenüber.

Nach wie vor ist die Tinto de Toro, andernorts Tempranillo genannt die beherrschende Rebsorte. In Toro züchtete man im Laufe der Jahrhunderte eine Variante, die etwa zwei wochen früher als die Tempranillo in der Rioja reift, in der Höhenlage von Toro ein großer Vorteil. Ihre dichschaligen Beeren ergeben einen extraktreichen Wein mit viel Frucht, Farbe, Kraft und Aroma.

Es werden aber auch Garnacha (Grenache) und Cabernet-Sauvignon angepflanzt, diese sind aber für die DO nicht zugelassen. In geringen Mengen werden auch Weißweine angepflanzt, ihre Bedeutung für den deutschen Markt ist jedoch verschwindend gering.

Da fast alle Weinberge im Tal des Guareña liegen, wird der Untergrund von Schwemmland gebildet. Gelegentlich bildet auch Kalk den Untergrund, jedoch sucht man meist Lehmerde für die Rebanlagen, da diese eine bessere Wasserversorgung der Reben im Sommer gewährt.

Durch die Höhenlage sind die Trauben nachts niedrigen Temperaturen ausgesetzt, was den Weinen mehr Charakter verleiht.

Auch der moderne Toro, der vieles seiner Kraft abgelegt hat, ist immer noch ein wuchtiger Wein, jedoch ist er auf Grund seiner großen Tempranillo-Frucht meist schon nach einem Jahr gut trinkbar, er kann aber auch zur guten Reserva oder Gran Reserva mit Kraft, Frucht und Länge heranreifen.

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Letzte Änderung

Letzte Änderung am 19.11.2017